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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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Kulturdezernentin Hartwig verleiht internationalen Museumspreis ‚Children in Museums Award‘

von Ilse Romahn

(28.10.2019) Unter dem Titel „All inclusive! Museums as places for ALL children” fand bis 26. Oktober Europas einzige kinderfokussierte Museumskonferenz statt.

Karima Grant, Direktorin der ausgezeichneten Initiative Ker ImagiNation, Margherita Sani, Juryvorsitzende „Children in Museum Award“ in Museums Awards sowie Kulturdezernentin Ina Harwig.
Foto: Stadt Frankfurt / Stefanie Koesling
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Gastgeber der zusammen mit dem Weltverband „Hands On! International Association of Children in Museums“ ausgerichteten Konferenz war das Junge Museum Frankfurt.

„Ich freue mich sehr, dass das Junge Museum Frankfurt in diesem Jahr die ‚Hands On! Conference‘ in unsere Stadt geholt hat. Der internationale Austausch ist nicht nur ein Bekenntnis zu Offenheit und Toleranz; das globale Networking ebnet auch den Weg für überregionale und internationale Zusammenarbeit, Projekte und Förderungen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Höhepunkt der Konferenz war Donnerstag, 24. Oktober, an dem im Kaisersaal der mit 5000 Euro dotierte internationale „Children in Museums Award“ vergeben wurde. „Anreize sind notwendig, um Bildung als integratives Element von Museen und kulturellen Institutionen voranzutreiben. Ein Preis wie der ‚Children in Museums Award‘ ist entscheidend, um Politiker und Kulturförderer in die richtige Richtung zu lenken“, sagt Hartwig.

Die Dezernentin überreichte den Preis an Ker ImagiNation aus Dakar/Senegal. Ker ImagiNation ist ein demokratischer, vielstimmiger und inklusiver Ort, der kulturelle Bildung und kritisches Denken ermöglicht und fördert. Kinder und Jugendliche werden ermutigt und befähigt, sich einzubringen und ihr direktes Umfeld mitzugestalten. Ker ImagiNation hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Generation von afrikanischen Führungskräften auszubilden, die innovativ und mit Weitsicht für uns alle eine bessere Zukunft mitgestalten.

200 Museumsdirektoren und Kulturvermittler von Kindermuseen und Museen mit Angeboten für Kinder, haben sich in Frankfurt eingefunden, um sich über die Ausrichtung von (Kinder-)Museen hin zu inklusiven und relevanten Orten für das 21. Jahrhundert auszutauschen. Wie ist es möglich, die hochdiverse Zielgruppe Familien mit Kindern zu erreichen und sämtlichen Altersgruppen ein attraktives Angebot zu unterbreiten? Wie kann Teilhabe an Kultur von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden und wie können sie in die Gestaltung ihres Kulturortes einbezogen werden? In zahlreichen Vorträgen und Präsentationen werden Fragen aufgeworfen, Ideen, Theorien und Best-Practice-Beispiele vorgestellt. 29 Nationen sind vertreten, 14 Frankfurter Museen sind Kooperationspartner der Konferenz und beteiligen sich mit Workshops und Veranstaltungen in ihren eigenen Häusern. (ffm)