Krifteler Ferienspiele 2025: Kristallhöhle in Kubach
Im Rahmen der diesjährigen Ferienspiele machten sich am vergangenen Montag 17 Kinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer mit den Kleinbussen von DLRG, DRK und der Feuerwehr Kriftel auf den Weg nach Kubach zur Kristallhöhle, um die faszinierende Welt unter der Erde zu erkunden und unvergessliche Eindrücke zu sammeln.
Foto: Gemeinde Kriftel
Die Kristallhöhle, auch bekannt als die „Kristallgrotte von Kubach“, ist berühmt für ihre außergewöhnlichen, naturbelassenen Kristallformationen, die in verschiedenen Farben und Formen leuchten.
Die Höhle erstreckt sich über mehrere hundert Meter und wurde erst in den letzten Jahrzehnten systematisch erforscht und für Besucher zugänglich gemacht. Sie entstand vor Millionen Jahren durch die langsame Ablagerung von Mineralien, die sich im Laufe der Zeit zu glitzernden Kristallen formten. Besonders beeindruckend sind die riesigen Stalaktiten und Stalagmiten, die in den unterschiedlichsten Farben schimmern – von tiefem Blau über zartes Rosa, bis hin zu leuchtendem Grün.
Charlotte, die Enkelin einer der Höhlenerforscher, gab den Kindern eine exklusive Führung durch die verschiedenen Höhlenabschnitte. Sie konnten die filigranen Kristallstrukturen aus nächster Nähe betrachten, die teilweise bis zu mehreren Metern lang sind. Begeistert erklärte sie den Kindern, wie die Kristalle durch die langsame Ablagerung von Mineralien wie Calciumcarbonat und Silikate entstanden und warum sie so einzigartig sind. Die Kinder lernten auch, dass die Höhle ein wichtiger Lebensraum für spezielle Flechten und Mikroorganismen ist, die nur unter extremen Bedingungen überleben.
„Es war ein echtes Highlight“, berichtete Hans Joachim vom Kiel vom Orgateam der Ferienspiele, der die Idee für den Ausflug hatte und bereits im Vorfeld die Höhle auf „Ferienspieletauglichkeit getestet hatte. Die Teilnehmer waren fasziniert von den glitzernden Kristallen und konnten kaum glauben, dass so etwas unter ihren Füßen verborgen liegt. Es war beeindruckend zu sehen, wie neugierig und begeistert sie waren, auch wenn der Abstieg mit den 456 Treppenstufen deutlich einfacher als der anschließende Aufstieg war. Da waren die Kinder allerdings den Betreuerinnen und Betreuern klar im Vorteil. Aber alle kamen wieder heil ans Tageslicht und die Organisatoren zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Ausflugs: „Solche Exkursionen sind eine großartige Möglichkeit, Natur und Wissenschaft auf spannende und anschauliche Weise erlebbar zu machen“, so Joachim von Kiel.
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