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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Krifteler Ferienspiele 2022

Auf dem Pferderücken durch die Obstwiesen

von Adolf Albus

(11.08.2022) Mit großen neugierigen Augen und gespitzten Ohren warteten Amadeus, Anatol und Sky am Dienstagmorgen in den Pferdeboxen beim Reit- und Fahrverein Kriftel auf der Hohlmauer. Im Rahmen der Krifteler Ferienspiele wurde ein Schnuppertag Reiten angeboten.

Mit großen neugierigen Augen und gespitzten Ohren warteten Amadeus, Anatol und Sky am Dienstagmorgen in den Pferdeboxen beim Reit- und Fahrverein Kriftel auf der Hohlmauer. Im Rahmen der Krifteler Ferienspiele wurde ein Schnuppertag Reiten angeboten. Wie immer vor allem bei Mädels sehr beliebt. Die Trainerinnen des Reit- und Fahrvereins erklärten ihnen, was man über Pferde wissen muss und wie man sich auf ihrem Rücken verhält.

Pia, Ronja und Hanna schlüpften dann auch schon zu früher Stunde hochmotiviert in schwarze Leggings, zogen die roten Ferienspiel-T-Shirts an, banden die Haare zum Pferdeschwanz und griffen noch schnell den Fahrradhelm, der auf dem Pferderücken zur Sicherheit getragen werden sollte. Die Vierbeiner begrüßten die Mädchen mit einem lauten Wiehern. Ferienspiel-Betreuer Jochen von Kiel begleitete die Reiterinnen. Der Reit- und Fahrverein beteiligt sich jedes Jahr am Ferienspielangebot. Einen Tag später war das Voltigieren dran.

Die Mädchen lernten an diesem Tag die Grundlagen des Reitens. Zunächst stand der allgemeine Umgang mit Pferd auf dem Plan. „Blutige Anfänger“ waren die Teilnehmerinnen nicht mehr. Die 12-Jährige Hanna erklärte, dass sie zwar nicht im Verein reite. „Ich war aber auch letztes Jahr schon während der Ferienspiele zum Reiten hier. Ihn kenne ich noch“, sagte die Schülerin und zeigte auf Amadeus. Er war eines der drei Ponys, die die Trainerinnen Maria, Nina und Milena aus dem Stall geholt hatten.

Das weiße Araber-Pony stand zum Satteln bereit und wartete geduldig. Die elfjährige Ronja kannte sich schon ganz gut aus. „Ich gehe schon seit längerem jeden zweiten Donnerstag reiten“, berichtete Ronja. Hannas brauner Haflinger namens Anatol war mindestens genauso sanftmütig wie der weiß gescheckte Amadeus und wartete still neben Hanna während sie erklärte, zwar keine Reitstunden zu nehmen, aber öfter mal im Urlaub oder bei Freunden auf einem Pferd zu sitzen.

Nach dem Motto „Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“ ging es nach der theoretischen Einführung in die Reithalle. Die Trainerinnen erklärten den Mädchen das Aufsitzen, stellten Zügel und Steigbügel und führten die Reiterinnen an diversen Stationen entlang. Geschicklichkeitsspiele gaben zusehends Sicherheit im Sattel. „Dort auf der Bande liegen Pferdebürsten. Versucht doch bitte mal, eine Bürste zu greifen und nehmt sie dann mit bis zu diesem Eimer. Dort könnt Ihr die Bürste dann vorsichtig hineinwerfen“, ermunterte Maria. Die jungen Reiterinnen lernten schnell und wurden nicht nur mutig, sondern auch abenteuerlustig. Da kam das Angebot zum Ausritt über die Obstwiesen gerade richtig. Pia, Ronja du Hanna genossen das tierische Abenteuer.