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Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

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Kriftel-Magnolie blüht – Taufe steht noch aus

von Adolf Albus

(08.04.2021) Rückblick: Um die Ästhetik des Bahnhofplatzes zu steigern und mehr Menschen für einen Aufenthalt zu begeistern, war das große Hochbeet am Bahnhof bereits im April 2018 umgestaltet worden. 16 Magnolienbäume und –büsche wurden dort gepflanzt, wo vorher alte Zierkirschen standen.

Foto: Gemeinde Kriftel
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Einen Großteil der Magnolien hat die Magnolia-Marketing GmbH aus Kriftel gespendet. Mitbegründer Michael Gottschalk hatte damals noch eine ganz besondere Überraschung versprochen: Im Herbst 2018 wurde in einem Einzelbeet vor den Sitzbänken eine einzelne, einzigartige Magnolie gepflanzt. „Michael Gottschalk hat exklusiv für die Gemeinde Kriftel eine ganz neue Sorte gezüchtet, die nicht im Verkauf erhältlich ist“, erinnert der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Er war jetzt am Bahnhof, um sie erstmals blühen zu sehen: Sechs Blüten hat der Stamm in diesem Frühjahr hervorgebracht.

Auch weitere Magnolien blühen: Für das Beet am Bahnhof hatte Gottschalk gemeinsam mit Katharina Keib vom Grünflächenamt nicht nur verschiedene Blütenfarben und Düfte ausgewählt, die Klein-Bäume blühen auch zu verschiedenen Zeitpunkten im Jahr. Gottschalk bietet im Internet unter der Marke lunaplant.de über 700 Magnolien-Sorten an und versendet die „Königinnen der Blütengehölze“ in die gesamte EU.

Auch die Unterpflanzung mit Gräsern und bodendeckenden Gehölzen wie Hartriegel, großblättrigem Immergrün und Kirschlorbeer hat sich bewährt. Die Eisenlaube schmücken Klematis und Geißblatt.

 

Taufe muss verschoben werden

Eigentlich sollte die Magnolie bereits im Frühjahr 2019 offiziell „getauft“ werden. Krifteler Bürger hatten zahlreiche Namensvorschläge an die Verwaltung gesandt. „Dafür bedanken wir uns herzlich“, so Jirasek. Doch dann entschied man sich, mit der feierlichen Namensgebung auf die erste Blüte der Magnolie zu warten: Dies ist nun der Fall!

„Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen müssen wir jetzt leider noch weiter Geduld haben“, bedauert Jirasek. Schließlich soll die Taufe in feierlichem Rahmen erfolgen. Eine „Jury“ setze sich aber in der Zwischenzeit im Rathaus zusammen, so Jirasek, um den endgültigen Namen, passend zur Blüte, aus den vielen Vorschlägen auszuwählen.