Krebsprävention: Patientenvertreter besorgt
Pfeiffer-Krahl: "Es gibt mehr Rück- als Fortschritte"
Foto: Interessenvertretung für Patienten & Versicherte
Sie bezieht sich dabei auf den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krebshilfe Gerd Nettekoven, der in dem Magazin seines Verbandes u.a. geschrieben hat, das viele Menchen heute ungesünder lebten als vor der Pandemie. Sie bewegten sich weniger, einige hätten zugenommen und die Raucherquote bei Erwachsenen sei deutlich gestiegen. Die Daten von Krankenkassen belegen zudem gesunkene Teilnehmerraten bei Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen."
Pfeiffer-Krahl: "Zahlen aus Landeskrebsregistern zeigen, dass im Jahr 2020 weniger Krebsdiagnosen gestellt wurden. Dies bedeutet aber nicht, dass es tatsächlich weniger Krebsfälle gab“, sagt sie. „Vielmehr bestätigt sich unsere Sorge, dass in der Corona-Zeit viele Krebserkrankungen nicht rechtzeitig festgestellt wurden." Auch Gerd Nettekoven ist besorgt: "Wir befürchten, dass wir deshalb in Zukunft mit höheren Sterbezahlen aufgrund von Krebs konfrontiert werden.“
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