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Krebsprävention: Patientenvertreter besorgt

Pfeiffer-Krahl: "Es gibt mehr Rück- als Fortschritte"

„Seit der Corona-Pandemie hat es in Sachen Prävention und Früherkennung von Krebs eher einen Rück- als einen Fortschritt gegeben. Das ist aus unserer Sicht dramatisch“, betont die stellvertretendfe Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten-&-Versicherte (IVPV), Bundesverband für Gesundheit und Soziales, Mechtild Peiffer-Krahl im neuen Infoblatt „Aufgepasst-&-Hergehört“.
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Die stellvertretende Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten und Versicherte Mechtild Pfeiffer-Krahl weist auf Mängel bei der Krebsprävention hin.
Foto: Interessenvertretung für Patienten & Versicherte

Sie bezieht sich dabei auf den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krebshilfe Gerd Nettekoven, der in dem Magazin seines Verbandes u.a. geschrieben hat, das viele Menchen heute ungesünder lebten als vor der Pandemie. Sie bewegten sich weniger, einige hätten zugenommen und die Raucherquote bei Erwachsenen sei deutlich gestiegen. Die Daten von Krankenkassen belegen zudem gesunkene Teilnehmerraten bei Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen."

Pfeiffer-Krahl: "Zahlen aus Landeskrebsregistern zeigen, dass im Jahr 2020 weniger Krebsdiagnosen gestellt wurden. Dies bedeutet aber nicht, dass es tatsächlich weniger Krebsfälle gab“, sagt sie. „Vielmehr bestätigt sich unsere Sorge, dass in der Corona-Zeit viele Krebserkrankungen nicht rechtzeitig festgestellt wurden." Auch Gerd Nettekoven ist besorgt: "Wir befürchten, dass wir deshalb in Zukunft mit höheren Sterbezahlen aufgrund von Krebs konfrontiert werden.“