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Letzte Aktualisierung: 06.12.2022

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Krankenbeförderung klar geregelt

"Ambulante Behandlung" umfasst auch Früherkennung

von Norbert Dörholt

(23.11.2022) Für Versicherte mit einer stark eingeschränkten Mobilität übernehmen die Krankenkassen Fahrtkosten auch zu Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss nach Auskunft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV klargestellt. Damit ist nun eindeutig geregelt, dass der Begriff „ambulante Behandlung“ in der Krankentransport-Richtlinie auch Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen umfasst.

"Endlich herrscht Klarheit" stellt die stellvertretende Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten & Versicherte, Mechtild Pfeiffer-Krahl, zufrieden fest.
Foto: Privat
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Darauf weiset die „Interessenvertretung für Patienten-&-Versicherte“, Mainz, in ihrem neuen Infoblatt "Aufgepasst-&-Hergehört" hin. "Ärzte können anspruchsberechtigten Patienten somit auch in diesen Fällen eine Verordnung ausstellen. Eine Genehmigung durch die Krankenkasse ist nicht erforderlich", erklärt dazu die stellvertrtende Vo.rsitzend Mechtild Pfeiffer-Krahl.

Die Klarstellung betreffe alle Gesundheits- und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, für die die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten übernehmen. Dazu gehörten das Mammographie-Screening, das Früherkennungsprogramm für Darmkrebs sowie Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche.