Konzert des Fördervereins Kirchenmusik und der Kulturgesellschaft Königstein
Foto: Kulturgesellschaft Königstein
Am kommenden Sonntag, 27. Janaur, laden die beiden Vereine zu einem weiteren, wunderbaren Konzert ein. Denn Katerina und Toshinori Ozaki bringen mit Barockvioline, Theorbe und Barockgitarre ab 17 Uhr in der Immanuelkirche „27 Saiten“ zum Klingen. Auf dem Programm stehen mit Werken von Giovanni Pierluigi da Palestrina / Francesco Rognoni, Dario Castello, Alessandro Piccinini oder auch Johann Heinrich Schmelzer Tänze und Sonaten des spanischen und italienischen Barock.
Katerina Ozaki (geb.Stursova) studierte Violine am Konservatorium in Pardubice und war anschließend einige Jahre Ensemblemitglied der „Südböhmischen Kammerphilharmonie Budweis“. 2000-2005 setzte sie ihre Violinausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Ivan Zenaty und Prof.Christian Uhlig fort. Es folgte ein Aufbaustudium „Historische Interpretationspraxis- Barockvioline“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main in der Klasse von Professor Petra Müllejans. Zurzeit arbeitet sie regelmäßig mit verschiedenen Ensembles und Orchestern in Tschechien und Deutschland zusammen und wirkt bei Konzerten, Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit.
Toshinori Ozaki begann seine Musikerlaufbahn als Gitarrist und war bereits 1981 Preisträger beim Kyushu-Gitarrenwettbewerb (Japan). Er studierte „Alte Musik“ an der Musikhochschule in Osaka mit Hauptfach Laute und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Yasunori Immamura.
Toshinori Ozaki konzertiert in ganz Europa, Japan und Taiwan als Solist und Continuospieler bei bedeutenden Festivals und an wichtigen Spielstätten. Regelmäßige musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn darüber hinaus mit namhaften Ensembles wie Camerata Köln, La Stagione Frankfurt oder Les Musiciens du Louvre.Grenoble. Er ist regelmäßiger ganz an den renommierten europäischen Opernhäuser Zürich, Wien, Frankfurt, Ljubljana und vielen andern mehr. Mit seinen Ensembles Viaggio Musicale und Ensemble d4 gestaltet er Opern- und Rundfunkproduktionen sowie CD-Einspielungen.
Mit der Weiterentwicklung der Form der Violine haben sich auch ihre spielerisch-technischen Möglichkeiten im 17. Jahrhundert wesentlich erweitert. Aus den Werkstätten der berühmten und bis zur Gegenwart unerreichten Geigenbaumeister Stradivari und Guarneri in Italien sowie Jacobus Stainer in Deutschland gingen perfekte Instrumente hervor, deren Klang unerreicht ist. Italien galt als das Zentrum des Musiklebens und beeinflusste das musikalische Europa insgesamt. Als instrumentale Form setzte sich die Violinsonata (von italienisch „suonare“ – „klingen“) immer mehr durch. Klangvoll und virtuos beeindruckt sie bis heute.
Die Theorbe gehört als Schalenhalslaute zur Familie der Lauteninstrumente. Ihr bautechnisches Kennzeichen ist der zweite Wirbelkasten an einem verlängerten Hals.
Der Eintritt zum Konzert „27 Saiten“ ist frei, beide Vereine freuen sich am Ende der Veranstaltung über eine Spende.
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