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Letzte Aktualisierung: 25.02.2020

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KOMPASS-Arbeitskreis entwickelt Arbeitsplan

von Adolf Albus

(10.02.2020) Seit Herbst 2018 ist Bad Soden am Taunus KOMPASS-Kommune (KOMmunal-ProgrammSicherheitSiegel). Ziel des Programms des Hessischen Innenministeriums ist eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgern, der Polizei und der Kommune, um die Sicherheitsarchitektur weiterzuentwickeln und vor allem präventive Ansätze für die Sicherheitslage vor Ort zu schaffen.

Erster Schritt ist eine umfassende Analyse der aktuellen Sicherheitslage durch Polizei und kommunale Akteure unter Einbeziehung der Bürger. Darauf aufbauend werden passgenaue Maßnahmen erarbeitet und anschließend umgesetzt.

Umfrage abgeschlossen
In diesem Zusammenhang erhielten im November vergangenen Jahres erhielten 3.800 Bad Sodener Bürger Post, die sie berechtigte, an einer KOMPASS-Sicherheitsbefragung teilzunehmen. Diese Umfrage soll einen repräsentativen Überblick über die persönlichen Sicherheitsbedürfnisse der Bürger geben. Die Auswertung durch die Universität Gießen wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Rundgang zum Thema „Beleuchtung“
Als eine erste Maßnahme wurde bereits in der zweiten Januarwoche 2020 ein Rundgang zum Thema „Beleuchtung“ mit Vertretern der Stadt Bad Soden, der Polizeistation Eschborn, der Universität Gießen und des Stabsbereichs Prävention des Polizeipräsidiums Westhessen vorgenommen. Es wurden verschiedene Plätze und Straßen wie Parkanlagen und der Innenstadtbereich aufgesucht und das bestehende Beleuchtungskonzept überprüft. Anschließend erläuterte ein Berater für städtebauliche Kriminalprävention den Teilnehmern Grundsätze einer effektiven Beleuchtung im Zusammenspiel mit Pflanzenbewuchs und Möglichkeiten bei der Wahl von Leuchtmitteln. Als Ergebnis dieses Rundgangs wird nun eine Konzeption entwickelt, um verschiedene entdeckte Schwachstellen Schritt für Schritt zu beseitigen. Bei einem Arbeitsgespräch von Vertretern der Polizei, der KOMPASS-Beraterin vom Stabsbereich Prävention und der Stadtverwaltung Bad Soden am Taunus wurden darüber hinaus am vergangenen Donnerstag im Rathaus weitere Maßnahmen diskutiert, die nun einer intensivierten Prüfung von Stadt und Polizei unterzogen werden. Ziel ist es, einen konkreten Arbeitsplan aufzustellen und die Reihenfolge weiterer Schritte festzulegen. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, werden die geplanten und ergriffenen Maßnahmen der Öffentlichkeit vorgestellt.