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Letzte Aktualisierung: 17.06.2021

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Kommunalpolitisches Handeln endet nicht an der Gemarkungsgrenze

von Ilse Romahn

(01.06.2021) Oberbürgermeister Peter Feldmann besucht Nidderauer Bürgermeister Andreas Bär kurz nach dessen Amtsantritt.

Oberbürgermeister Feldmann mit Andreas Bär, Bürgermeister von Nidderau
Foto: Stadt Frankfurt / Tarkan Akman
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Rund 30 Kilometer trennen Frankfurt und Nidderau – doch die beiden Städte verbindet mehr als die Nidder, der die 20.600-Einwohner-Stadt am nordöstlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets ihren Namen verdankt. Davon konnte sich Oberbürgermeister Peter Feldmann bei seinem Besuch am 31. Mai selbst überzeugen. Er wollte seinen Amtskollegen Andreas Bär näher kennenlernen, der seit dem 15. Mai im Nidderauer Rathaus das Sagen hat. Die wichtigsten Gesprächsthemen: die Zukunft der Metropolregion, gemeinsame Herausforderungen bei ÖPNV und Wohnungsbau – sowie die Geschichte der Demokratie in der Region.

Feldmann sagte: „Die Paulskirche, deren Jubiläum 2023 wir zusammen mit der Region feiern wollen, steht für das Ringen um Meinungsfreiheit und Gleichheit vor dem Gesetz. Überall in Rhein-Main standen die Menschen auf, für eine andere, bessere Zukunft. Diesen Geist brauchen wir heute mehr denn je. Nach der Pandemie wird es darauf ankommen, die Ärmel hochzukrempeln und gemeinsam anzupacken.“

Bürgermeister Bär sagte: „Am Beispiel unserer Stadt wird das erfolgreiche Zusammenspiel unserer Region sichtbar: Nidderau ist eine attraktive Kommune im Umland von Frankfurt mit einer guten Infrastruktur. Viele Menschen, die in Frankfurt arbeiten, leben gerne mit ihren Familien in unserer Stadt. Deshalb ist es wichtig, eine attraktive Infrastruktur samt ausgebautem ÖPNV bereitzustellen. Wir setzen daher auf einen schnellen Ausbau samt Elektrifizierung des ‚Stockheimer Lieschens‘, das den Nordosten des Rhein-Main-Gebiets mit der Stadt Frankfurt verbindet.“

Mit der in fußläufiger Entfernung zum Bahnhof liegenden und vor kurzem realisierten neuen Stadtmitte mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro zeige Nidderau eindrucksvoll, wie moderner Städtebau, integrierte Stadtentwicklung und wichtige wohnungsnahe Freiraumangebote mit hoher Qualität realisiert werden.

Im Goldenen Buch der Stadt hinterließ der Oberbürgermeister folgende Worte: „Die Revolutionsfahne im Städtischen Museum weist den Weg von Nidderau nach Frankfurt – zur Paulskirche. Sie steht für Einigkeit und Recht und Freiheit, der Suche nach dem Gemeinsamen. Diesem Anspruch fühlen wir uns als Region bis heute verpflichtet. Nidderau, den 31. Mai 2021 Peter Feldmann“  (ffm)