Klinikum Höchst investiert in neue Technik für die praxisnahe Ausbildung
Foto: varisano Klinikum Frankfurt Höchst
„Durch die Ausbildungsreform im vergangenen Jahr hat sich der theoretisch praktische Unterricht verändert. Um jedem Auszubildenden optimal und qualitativ hochwertige Lernbedingungen zu bieten, benötigten wir z.B. weitere Mikroskope und eine Röntgensimulationspuppe, um realitätsnah und kompetenzorientiert auszubilden. Ich bin sehr dankbar, dass die Varisano Klinik diese Neuinvestitionen ermöglicht hat. Mein Dank geht ebenso an das Team der Medizin-Technik und der IT-Abteilung, die uns mit ihrer Expertise und ihrem Know-how in diesem Prozess sehr unterstützt haben“, betont Samya Lahyani, Schulleiterin der Höchster MT-Schule.
Neue Mikroskope für die Laboratoriumsanalytik
In der Laboratoriumsanalytik sind Medizinische Technologen Experten für Zellen und Körperflüssigkeiten des Menschen. Mit ihren Laboranalysen tragen sie unter anderem dazu bei, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und wirksam zu bekämpfen. Dabei will die Arbeit am Mikroskop gelernt sein und erfordert einiges an Wissen, um die zum Teil sehr feinen Details beispielsweise bei der Beurteilung eines Blutausstrichs richtig bewerten zu können. So freuten sich u.a. die 16 Auszubildenden im zweiten Semester des MTL-Kurses über die Anschaffung von acht neuen Mikroskopen der Firma Leica (Modell DM750) sowie einer Mikroskopkamera. „Durch diese Anschaffungen hat nun jeder Schüler seinen eigenen Arbeitsplatz zum Mikroskopieren. Die neue Mikroskopkamera ermöglicht zudem ein gemeinsames Lernen und Demonstrieren in der Großgruppe“, so MTL-Lehrerin Nadine Rosenblatt. Ein weiterer Vorteil: Alle Auszubildenden in den verschiedenen Fachbereichen Klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie und Histologie können nun mit Hilfe der Mikroskopkamera (Firma Leica, Flexacam C5) auf einer großen Leinwand dieselben Zellen in peripheren Blutausstrichen, Gewebestrukturen in Präparaten und Urinsedimente sehen und gemeinsam beurteilen.
Röntgenpuppe 2.0 für die Radiologie
Medizinische Technologen für Radiologie bedienen hochmoderne Technik und führen komplexe MRT und CT-Untersuchungen durch. Dabei arbeiten sie mit unterschiedlichsten Diagnose- und Therapieverfahren in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Gerade bei der Arbeit mit Strahlung am Patienten gilt es vieles zu beachten. Zur Freude der Auszubildenden im Schwerpunkt Radiologie können die angehenden MTR ab sofort in der neuen Röntgenabteilung an den hochmodernen digitalen Röntgengeräten Untersuchungen mit der neuen Simulationspuppe durchführen. „Mit neuem Anzug und dem optimierten echten menschlichen Skelett im inneren der Puppe können unsere Auszubildenden realitätsnah das Röntgen und das Arbeiten am Computertomographen erlernen und so ihre praktischen Fertigkeiten festigen“, freut sich auch MTR-Lehrerin Petra Berchner über die runderneuerte Röntgenpuppe, die auch regelmäßig bei den Staats-Examen im Einsatz ist.
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