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Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

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Kita Vogelnest bekam Evangelisches Gütesiegel

von Adolf Albus

(15.06.2022) Die Evangelische Kita Vogelnest hat am Montag, den 30. Mai, das evangelische BETA Gütesiegel für Kindereinrichtungen erhalten.

Hierzu waren das gesamte Vogelnest-Team, Trägervertreter und die Elternbeiratsvorsitzende nach Wiesbaden gefahren, um gemeinsam zu feiern. Das Gütesiegel ist Belohnung für die wertvolle Arbeit im Vogelnest. Es macht auch nach außen hin deutlich, dass das Vogelnest eine „ausgezeichnete“ Kita ist. Im Main-Taunus-Kreis ist die Krifteler Kita die erste evangelische Kita, die mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurde.

Die bundesweite Auszeichnung prämiert Einrichtungen, die in ihrer religions- und sozialpädagogischen Arbeit eine besondere Qualität gewährleisten. Nach einer Andacht in der Marktkirche übergab die stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf das Gütesiegel an die Einrichtung und würdigte ihre Arbeit. Trotz der Pandemie und den damit verbundenen zusätzlichen Herausforderungen hatten sich Träger, Leitung, Mitarbeitende und Eltern der Kita Vogelnest bereits 2021 der Begutachtung durch eine externe Gutachterin unterzogen. Die für November 2021 geplante Verleihung musste dann aus Pandemiegründen auf dieses Jahr verschoben werden.

Gütesiegel gilt fünf Jahre

Die Evangelische Kita Vogelnest möchte für die Kinder und Familien in Kriftel da sein. Ganzheitliche Entwicklungsbegleitung der Kinder - vor allem auch in den Bereichen sprachliche Bildung, Gesundheitsförderung und Partizipation – zeichnen sie ebenso aus wie eine professionelle Eltern- und Teamarbeit. Die Weiterentwicklung der Fachlichkeit wird auch durch die Zusatzqualifikation Marte Meo vorangetrieben.

Das Gütesiegel der Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) wird als Qualitätssiegel nur an Einrichtungen vergeben, die erfolgreich ein Qualitätsentwicklungssystem in ihrem Haus etabliert haben. Die Einrichtungen müssen dabei mindestens seit vier Jahren Qualitätsentwicklung und -sicherung als Instrument zur kontinuierlichen Reflexion und Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Arbeit genutzt haben, bevor sie sich bewerben können. Dabei sind das evangelische Profil und die Fachlichkeit der Einrichtungen besonders im Blick. Die Auszeichnung gilt fünf Jahre und muss dann erneut geprüft werden.

Reflexion des eigenen Handelns

„In erster Linie geht es für uns um die Reflexion des eigenen Handels. Wenn alle Abläufe und Tätigkeiten in einer Kita ausführlich dokumentiert werden, wird schnell klar, wo es etwas zu verbessern oder zu verändern gibt. Besonders, wenn in diese Prozesse alle Mitarbeitenden und auch Eltern mit einbezogen werden“, so Kitaleiterin Bärbel Warmbier. Dieser Prozess sei der eigentliche Sinn der Qualitätsentwicklung (QE): Das Team setzt sich kritisch mit der eigenen Arbeit auseinander, tauscht sich aus, geht in Diskurs und muss sich am Ende einigen. Die Kooperation mit den Zuständigen des Trägers ermöglicht gegenseitige Transparenz und fördert den Dialog. „In diesem Kreislauf bleibt man in der Arbeit nah an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern, verbessert seine Arbeit und sorgt am Ende für eine Zufriedenheit aller Beteiligten“, so Bärbel Warmbier weiter. „Das Vogelnest-Team hat sich, neben den Herausforderungen der täglichen Arbeit, zusätzlich einer umfassenden externen Qualitätskontrolle gestellt.“