Keine Afrikanische Schweinepest in Frankfurt
Dieser Bereich entspricht der Größe von umgerechnet rund 3500 Fußballfeldern. Innerhalb dieser Zone musste nach verendetem Schwarzwild gesucht werden, um festzustellen, ob auch in Frankfurt Fälle von ASP zu verzeichnen wären. Die Veterinärbehörde des Ordnungsamtes hat schnell reagiert und bereits am Dienstag, 18. Juni, ein Team von Drohnenfliegern aus Seligenstadt beauftragt, den Stadtwald innerhalb der Restriktionszone mit Wärmebildkameras nach Fallwild abzusuchen. Diese Suchmaßnahmen wurden vergangenen Freitag, 28. Juni, beendet. Mit ASP infiziertes Schwarzwild wurde nicht gefunden. Vier tote Wildscheine konnten festgestellt, geborgen und untersucht werden. Zwei davon wurden außerhalb der Restriktionszone gefunden. Sie wurden zur Untersuchung zum Hessischen Landeslabor gebracht und waren allesamt ASP-Negativ. Insgesamt wurden innerhalb der Restriktionszone rund 260 lebende Wildschweine gezählt.
Bürgerinnen und Bürger sind weiter aufgerufen, tote Wildschweine per App zu melden
Menschen, die in Frankfurt, speziell in den Bereichen Höchst, Unterliederbach, Schwanheim, Sindlingen, Zeilsheim und dem Stadtwald, tote Wildschweine entdecken, sind aufgerufen, diese umgehend beim Tierfund-Kataster online unter tierfund-kataster.de oder über die TFK-App des Deutschen Jagdverbands zu melden. Die App kann kostenfrei im App-Store für Android oder Apple auf das Mobilfunkgerät heruntergeladen werden. Tierfunde lassen sich so einfach und exakt über die Standort-Funktion erfassen und melden. Das Kataster verkürzt die Meldewege zwischen den beteiligten Instituten und erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit. Das Friedrich-Loeffler-Institut – Bundesinstitut für Tiergesundheit – erhält direkt aus dem Tierfund-Kataster eine Meldung, wenn Nutzer tote Wildschweine eintragen und leiten die Fundorte an das zuständige Veterinäramt weiter. So können Behörden schnellstmöglich eine Untersuchung des Kadavers durchführen und Maßnahmen einleiten.
Innerhalb der Restriktionszone gilt weiterhin eine Anleinpflicht für Hunde sowie ein generelles Jagdverbot.
Die Veterinärbehörde im Ordnungsamt wird die ASP-Lage in Hessen weiter aufmerksam beobachten und bei erneuten Funden im Frankfurter Umkreis entsprechend schnell und gründlich reagieren.
Weitere Informationen zur ASP und den Maßnahmen in Frankfurt sind online unter frankfurt.de/asp abrufbar. (ffm)
Weitere Artikel aus der Kategorie: