Archiv-Reisen

Kalender auf, Koffer zu – 12 Reiseideen für 12 Monate

Vom karibischen Sonnenschein im europäischen Winter bis zum australischen Spätherbst: 2026 darf durchgehend gereist werden. Für jeden Monat wartet das passende Ziel. Zwölf Reisetipps für ein Jahr voller Inspiration rund um den Globus.

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Am Strand von Tamarindo in Costa Rica.
Foto: Costa Rica Tourism Board

Im Januar nach Aruba: In der Karibik ins neue Jahr starten

Während in Mitteleuropa das neue Jahr mit eiskalten Tagen startet, begrüßt Aruba seine Besucher mit türkisblauem Meer, strahlendem Sonnenschein und einer Extraportion Gelassenheit. Die „One Happy Island“ punktet mit konstant warmem Klima um 28 Grad, weißen Traumstränden und einer beeindruckenden Vielfalt an Aktivitäten. Ob Kitesurfen an der windreichen Nordküste, Schnorcheln in der farbenfrohen Unterwasserwelt rund um das Antilla-Wrack oder kulinarische Entdeckungstouren durch Oranjestad – Aruba bietet Karibikfeeling pur. Besonders reizvoll im Januar: das fröhlich-bunte Aruba Carnival Season Opening mit Musik, Tanz und Kostümen, das die ganze Insel in Feierlaune versetzt. So startet das Reisejahr 2026 mit ganz viel Sonne, Rhythmus, Leichtigkeit – und Wärme.

Im Februar nach Ras Al Khaimah: Winterflucht ins Emirat

Der kalte Februar eignet sich perfekt für einen Besuch des sonnenverwöhnten Natur-Emirats Ras Al Kaimah. Das arabische Juwel bietet im Februar mit angenehmen 25 Grad die perfekte Auszeit vom Wintergrau. Es warten Nervenkitzel pur auf der weltlängsten Zipline am Jebel Jais, goldene Strände am Arabischen Golf und Jahrhunderte alte Festungen und Wüstenlandschaften, die Geschichten aus vergangenen Zeiten erzählen. Outdoor-Fans können auf malerischen Pfaden wandern, mit dem Kajak durch Mangroven gleiten oder bei einer Wüstensafari den funkelnden Sternenhimmel genießen. In luxuriösen Resorts und erstklassigen Spas findet man Entspannung pur – mit einem spektakulären Blick auf Meer und Berge. Spannend im Februar: Das Ras Al Khaimah Art Festival, das einen Monat lang Kunst, Kultur und Kulinarik im historischen Al Jazeerah Al Hamra Village feiert, und der Ras Al Khaimah Half Marathon, bei dem Sportfans bei einem der schönsten Lauf-Events der Region mit beeindruckender Kulisse voll auf ihre Kosten kommen.

Im März nach Malta & Gozo: Frühling zwischen felsigen Küsten und Tempeln

Im März steht Malta gemeinsam mit seiner Schwesterinsel Gozo auf dem Reiseprogramm. Die Landschaft ist schon saftig grün, die Temperaturen angenehm und das frühlingshafte Licht bringt die Kalksteinfelsen an der Küste und das in allen Blautönen schimmernde Meer so richtig zum Strahlen – der ideale Monat für authentische Eindrücke und entspannte Begegnungen abseits der Hochsaison. Am 20. März 2026, dem Moment, an dem Tag und Nacht exakt gleich lang sind, erleben Besucher ein Naturphänomen, das einen besonders stimmungsvollen Moment schafft: An den prähistorischen Tempelanlagen wie Ħaġar Qim und Mnajdra schickt die Sonne ihre Strahlen durch die Mauern der monumentalen Zeitzeugen. Eine besondere Atmosphäre produziert das milde Frühlingslicht auch am Klippenrand der Dingli Cliffs )Maltas höchstem Punkt mit 253 Meter über dem Meer) und an den Salzpfannen von Xwejni auf Gozo. Auch wer Kultur sucht, wird im März fündig: Am 31. ist der nationale Freedom Day ein historisch bedeutender Anlass, der an den Abzug der britischen Truppen aus Malta erinnert. Traditionell findet eine farbenfrohe Ruderregatta im imposanten Grand Harbour von Valletta statt.

Im April nach Jordanien: Unerwartet grün und voller Leben

Im April zeigt sich Jordanien von einer für die meisten eher ungewohnten – und sehenswerten – Seite: In den grünen Hügeln rund um das im Norden des Landes gelegene Ajloun leuchten Mohnblumen und wachsen Wildkräuter, im Dana-Naturreservat in Zentraljordanien blühen Akazien und sogar in der Wüste Wadi Rum blitzen kleine Blüten zwischen den roten Felsen hervor. Das Thermometer zeigt angenehme 25 Grad – ideal zum Wandern, für Besuche antiker Stätten oder um einfach den Duft von Thymian und Minze einzuatmen. Je südlicher und tiefer man kommt, desto wärmer wird es, sodass man sowohl im Toten Meer, auf rund 450 Meter unter Normalnull, als auch in Aqaba am Roten Meer schon wunderbar baden kann. Wer Jordanien nur als Land aus Sand und Stein im Kopf hat, wird im April von der üppigen Vegetation überrascht – und das in einem der wasserärmsten Länder der Welt.

Im Mai ins Fichtelgebirge: Outdoor-Zeit mit Weitblick

Im Mai lädt das Fichtelgebirge Aktivurlauber zu abwechslungsreichen Naturerlebnissen ein. Wanderer entdecken auf dem Weißmain-Ochsenkopf-Steig eine der charakteristischsten Routen der Region: Der Weg führt über aussichtsreiche Höhenzüge, durch duftende Fichten- und Buchenwälder und vorbei an markanten Granitfelsen, die typisch für das Mittelgebirge sind. Stille Pfade, weite Panoramablicke und kulturhistorische Stationen wechseln sich dabei ab. Radfahrer kommen auf dem Egerradweg voll auf ihre Kosten: Die Strecke folgt der jungen Eger und verläuft durch idyllische Täler, lichte Wälder, offene Wiesenlandschaften und zu charmanten Ortschaften. Kulturelle Akzente setzen die Luisenburg-Festspiele, die auf Deutschlands ältester Naturbühne jährlich ein hochkarätiges Open-Air-Theater bieten und im Mai in die Saison 2026 starten.

Im Juni nach Luxemburg: Kultur, Wein und Wanderwege

Seine sommerliche Seite zeigt das Großherzogtum Luxemburg im Juni – und überrascht mit einer Mischung aus Kultur und Natur, die auf so kleinem Raum einzigartig ist. Die Wälder präsentieren sich in sattem Grün, die Städte versprühen mediterranes Lebensgefühl und allerorts genießen die Menschen das Leben draußen. Wandernde entdecken im Müllerthal spektakuläre Felsformationen und schattige Schluchten, während entlang der Weingärten an der Mosel Radler vorbeirollen und Winzerhöfe ihre Türen für Degustationen von Crémant, Elbling oder Riesling öffnen. In der Hauptstadt sind die Cafés und Terrassen der Altstadt voller Leben und abends verwandeln Open-Air-Konzerte und Kulturfestivals im ganzen Land Plätze und Burgruinen in atmosphärische Bühnen. Ein besonderes Highlight: die Feierlichkeiten rund um den Nationalfeiertag am 23. Juni mit Fackelzug, spektakulärem Feuerwerk und Musikprogramm.

Im Juli nach Lana: Südtiroler Sommerabende voller Leben

Hochsommer in Südtirol: Wenn die Sonne langsam hinter den Dächern von Lana versinkt, springt das Dorf in seinen ganz eigenen Rhythmus. Laue Nächte, gute Musik und das Gefühl von Dolce Vita liegen in der Luft. Die Veranstaltungsreihe Lana23 macht die Fußgängerzone am Gries jeden Donnerstag von Ende Juni bis Mitte August zum Treffpunkt für alle, die den Sommer lieben: Live-Sounds, kreative Marktstände, duftende Köstlichkeiten und offene Türen bis in den späten Abend. Hier wird gebummelt, gelacht, probiert und gefeiert. Nur ein paar Schritte weiter sorgt das Open-Air-Theater der Freilichtspiele Lana zwischen den alten Klostermauern des Kapuzinergartens für Gänsehautmomente unter freiem Himmel.

Im August nach Costa Rica: Wildlife, Wellen & Regenwald

Eine Fernreise im August? Da bietet sich Costa Rica an. Die Green Season taucht das Land in sattes Grün – die wohl eindrucksvollste Zeit für Naturreisende beginnt. Auch wenn es nachmittags mal regnen kann, locken an der Pazifikküste rund um Tamarindo und Nosara sonnige Morgende, leere Strände, perfekte Wellen und eindrucksvolle Begegnungen mit der Tierwelt: In den Mangroven tummeln sich Reiher und Leguane, während vor der Küste Buckelwale ihre Jungen durch die Wellen führen. Im karibischen Meer herrscht im August Hochsaison für diverse Naturschauspiele. Im Cahuita-Nationalpark gleiten Besucher beim Schnorcheln über farbenprächtige Korallenriffe, und in Puerto Viejo erlebt man das entspannte Lebensgefühl der Afrokaribik. Unvergesslich sind die August-Nächte in Tortuguero, wenn grüne Meeresschildkröten an den Strand kommen, um ihre Eier abzulegen.

Im September nach Illinois: Herbstglanz im Mittleren Westen

Wenn sich die Blätter langsam in ein leuchtendes Farbenspiel aus Rot, Orange und Gold verwandeln, hält der Herbst Einzug. Auch und besonders schön in Illinois. Auf einem September-Roadtrip durch den Mittleren Westen führt der Weg von den funkelnden Wolkenkratzern Chicagos über die legendäre Route 66 bis zu den sanften Hügeln des Shawnee National Forest im Süden. Unterwegs locken charmante Kleinstädte, lokale Weingüter und die ersten Herbst-Festivals – allen voran das Morton Pumpkin Festival, wo sich im „Pumpkin Capital of the World“ im September alles um das orangefarbene Symbol des Herbstes dreht. Entlang der Great River Road am Mississippi leuchten die Wälder in warmen Farben, Wanderwege wie der „Garden of the Gods” bieten spektakuläre Aussichten, und in Chicago rahmen die bunten Herbstbäume die Skulptur „The Bean” für außergewöhnliche Fotomomente ein.

Im Oktober nach Texas: Goldene Tage im Lone Star State

Im Oktober geht es nach Texas: Angenehme Temperaturen, leuchtende Herbstfarben und zahlreiche Festivals machen den „Lone Star State“ jetzt besonders erlebenswert. In Austin und Dallas locken Musik- und Food-Festivals mit Live-Bands, BBQ und lokaler Braukunst, während man im Hill Country die Weinernte feiert. Outdoor-Fans genießen Wanderungen durch den Big Bend National Park oder entlang der farbenprächtigen Canyons des Palo Duro. Wer das echte Western-Gefühl sucht, findet es auf einer Ranch oder bei einem Rodeo, wo Tradition und Abenteuer aufeinandertreffen. Texas vereint im Herbst weite Landschaften, pulsierende Städte und authentische Gastfreundschaft. Ein Reiseziel, das Freiheit und Vielfalt spürbar macht.

Im November nach Südaustralien: Ein Frühling voller Farben

Wenn es bei uns herbstelt, freut man sich auf der anderen Seite des Globus über den Frühling. Im November befindet sich Südaustralien in einem wahren Farbenrausch. Auf der Eyre Peninsula und in den Flinders Ranges bilden Teppiche aus den rot blühenden Sturt’s Desert Peas und bunten Wildblumen ein spektakuläres Naturbild, während die Adelaide Hills die Apfel-, Pfirsich- und Kirschblüten die Täler in zartrosa-weiße Farbwellen verwandeln. Im Barossa Valley breiten sich lila Lavendelfelder aus, die perfekt für Spaziergänge mit tollen Fotoshoots geeignet sind. Rund um Mount Lofty blühen Rhododendren, Rosen und Tulpen, während entlang der Küste und in den Buschgebieten Kängurublumen, Grevilleas und Banksias mit kräftigen Rot-, Orange- und Gelbtönen Vögel und Insekten anlocken. Jede Wanderung, jede Autofahrt und jeder Gartenbesuch wird dadurch zu einem einzigartigen Farberlebnis.

Im Dezember auf die Malediven: Festtage im Tropenlicht

Die Malediven sind im Dezember ein Traum für alle, die das nasse europäische Vorweihnachtsgrau gegen Sonne, Barfuß-Luxus und Erholung eintauschen wollen: Mitten im Indischen Ozean locken warmes, trockenes Wetter, glasklare Lagunen und weiße Sandstrände. Im OUTRIGGER Maldives Maafushivaru Resort im Süd Ari Atoll wird daraus ein festlicher Urlaub. Von Sunrise Yoga über Whale, Shark- und Manta-Quests bis hin zu Sunset Fishing bietet das Resort im Dezember täglich neue Abenteuer. Kulinarische Meisterklassen für Sushi, Maledivische Küche und Cocktail-Mixologie sowie Weinverkostungen lassen Genießerherzen höher schlagen. Familien erleben Santa am Strand samt Schatzsuche und Kinder-Filmabenden. Die Erwachsenen können bei Open-Air Movie Nights oder tropischen Beats des lokalen DJ Maahée den Tag unterm Sternenhimmel ausklingen lassen. Das Jahresende wird dann mit Sunset-Cocktails, Gala-Dinner und Feuerwerk über dem Ozean stilvoll gefeiert. Augen auf - schon im November, denn dann bietet der alljährliche Cyber Sale verlockende Rabatte - wie in diesem mit bis zu 45 Prozent Ersparnis.