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Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

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Kaisertor wird neugestaltet

von Ilse Romahn

(24.04.2024) Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat im März beschlossen, dass der Stadteingang am Hauptbahnhof neugestaltet werden soll. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wurde nun begonnen. Auf dem Bahnhofsvorplatz wird der Oberflächenbelag ausgetauscht, am Kaisertor werden eine Straßenbemalung mit Wegweiser-Pfeilen aufgebracht und Gastronomieflächen erweitert.

Wegweiser-Pfeile weisen auf wichtigte Ziele in der Stadt hin
Foto: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Ralf Barthelmes
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Diese Maßnahmen sind Teil eines breit angelegten Pakets, das darauf abzielt, die Lebensqualität im Bahnhofsviertel zu steigern und einen urbanen, einladenden Ort für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher zu schaffen.

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, betont: „Die Kaiserstraße ist für Fußgängerinnen und Fußgänger die wichtigste Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Die Bemalung am Kaisertor soll mit den Wegweiser-Pfeilen auf wichtige Ziele in unserer Stadt hinweisen. Außerdem soll die Gastronomie am Kaisertor mehr Platz bekommen, die Aufenthaltsqualität soll damit verbessert werden. Entlang der Kaiserstraße sind weitere Maßnahmen in Vorbereitung, die gemeinsam mit Akteuren aus dem Viertel und der Innenstadt umgesetzt werden. Zur Finanzierung stellt die Stadt Frankfurt einen Verfügungsfonds bereit.“

Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst erklärt: „Das Bahnhofsviertel war schon immer etwas lauter und ungezwungener als andere Frankfurter Stadtteile, zog weite Teile unserer Stadtgesellschaft an. In den vergangenen Jahren haben sich Entwicklungen eingestellt, die dieses Miteinander gefährden. Aufgabe der Stadtpolitik ist es, bestehende Probleme im öffentlichen Raum zu lösen. Es ist aber ebenso unsere Aufgabe, die vorhandene Schönheit des Viertels sichtbar zu machen. 500.000 Menschen verkehren tagtäglich am Hauptbahnhof, 250 Gastronomiebetriebe und 48 Hotels empfangen im Bahnhofsviertel ihre Gäste. 3500 Menschen leben hier und weitere 23.000 Menschen arbeiten im Viertel für eines von rund 2000 ansässigen Unternehmen. Abseits der bestehenden Probleme dürfen wir nie das Recht dieser Menschen aus dem Blick verlieren, sich in ihrem Viertel wohlzufühlen.“

Die Maßnahmen sind Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, das Bahnhofsviertel künftig attraktiver und lebenswerter zu machen. Hierzu werden Gastronominnen und Gastronomen vor Ort, Gewerbeverein sowie Ämter, Initiativen, Gewerbetreibende sowie Bewohnerinnen und Bewohner in die weiteren Planungen eingebunden. (ffm)