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Kaffee, Café, caffè

Gab es bis in die Sechziger Jahre in Frankfurt in den einzelnen Stadtteilen viele kleine Kaffeeröstereien, verringerte sich deren Anzahl auf einige wenige.
Kaffeerösterei Weissmüller, Bockenheim
Kaffeerösterei Weissmüller, Bockenheim
Foto: frankfurt-live, Poppe
Rohkaffee
Rohkaffee
Foto: frankfurt-live, Poppe

Deutschland war halt das Land der Filterkaffeetrinker, die Verbraucher kauften das Massenprodukt Kaffee in den Supermärkten. Mit dem Aufkommen moderner Kaffeevollautomaten in den Haushalten wurde selbstgemahlener und mit einem eigenen „Percolatore“ zubereiteter Kaffee zu einem richtigen „In-Getränk“. Schaut man sich heute um, findet man in unserer Stadt ein Dutzend Röstereien, die exklusivere Ware anbieten. Den Röstvorgang kann man sogar vor Ort anschauen.

Bei einem kleinen Streifzug durch Frankfurts Stadtteile fielen uns besonders auf: Due Mani die Kaffeerösterei in der Franziusstraße unweit des Kunstvereins Montez (ein Tipp für sich) spielt zugegebenermaßen als Großhändler und Röstereimanufaktur in einer anderen Mengenkategorie als …

… der  Geheimtipp von einem alten Bockenheimer: die Kleinrösterei Wissmüller. Ein gemütlich-heimeliges Ladengeschäft, in dem man auch seinen kleinen Schwarzen gleich verköstigen kann, gelegen in einem Hinterhof der Leipziger Straße. Wer uns sagt, welche Straßenbahnlinie früher hier vorbeifuhr, dem spendiert die Redaktion einen Espresso (für die erste richtige Meldung im „Windhund-Espressoverfahren“) 1-2-3 und bitte per Email.

Adresse: Leipziger Str. 39, 60487 Frankfurt am Main