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Kabinettsklausur: „Zu kurz gesprungen“

VCI zum Zehn-Punkte-Plan der Bundesregierung

Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des in Frankfurt ansässigen Verbands der Chemischen Industrie, hat sich über den Zehn-Punkte-Plan der Bundesregierung unzufrieden gezeigt. „Der Plan ist ein gutes Langfristprogramm, das viele wichtige Themen für den Wirtschaftsstandort benennt. Um die sich aktuell dramatisch verschärfende Krise zu bewältigen, ist das aber eindeutig zu kurz gesprungen“, sagte er.
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„Brennt die Hütte, braucht es Löschwasser.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des VCI, Wolfgang Große Entrup, den Zehn-Punkte-Plan der Bundesregierung.
Foto: VCI

„Brennt die Hütte, braucht es Löschwasser. Die Bestellung neuer Feuerwehrwagen ist auch wichtig, hilft akut aber nicht“, kritisierte er. Das Wachstumschancengesetz, der Ausbau des Energieangebots und die Bürokratieentlastung seien Lichtblicke, machten aber nur Sinn, wenn die industrielle Basis erhalten bleibe.

„Der 10-Punkte-Plan darf deshalb nur der Anfang von Meseberg sein“, betonte der VCI-Hauptgeschäftsführer. „Am Ende muss neben dem Langfristprogramm eine kurzfristige Lösung stehen: Der Brückenstrompreis. Sonst bleibt das Papier ein Trostpflaster, das die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes nicht löst.“

Über den VCI

Der VCI und seine Fachverbände vertreten die Interessen von rund 1.900 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie und chemienaher Wirtschaftszweige gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2022 setzten die Mitgliedsunternehmen des VCI rund 260 Milliarden Euro um und beschäftigten knapp 550.000 Mitarbeiter.