Jugendhilfe: Förderangebot wird auf Gymnasialzweig ausgeweitet
Das Förderprogramm Jugendhilfe in der Schule ist in Frankfurt an allen weiterführenden Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule etabliert. Die Anzahl der Jugendhilfestellen richtet sich dabei immer nach der Zahl der Schülerinnen und Schüler. Finanziert wird das Angebot aus kommunalen Jugendhilfemitteln. „Jugendhilfe ist ein wichtiger Baustein, um sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler einen erfolgreichen Bildungsweg gehen können. Das setzt voraus, dass junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, ihrer schulischen Bildung und ihren sozialen Kompetenzen gestärkt werden. Gleichzeitig hat die Jugendhilfe auch das gute Miteinander im schulischen Alltag im Blick“, sagt Weber.
Die Neuerung bedeutet nun, dass an der Schule am Ried eine Erhöhung von drei auf vier Personalstellen und an der Otto-Hahn-Schule eine Erhöhung von 2,5 auf vier Personalstellen umgesetzt wird. Die KGS Niederrad ist aufgrund ihres Schulkonzepts bereits mit vier Personalstellen ausgestattet, dies bleibt beibehalten. Für die Schulen bietet die Erhöhung der Personalstellen in der Jugendhilfe die Möglichkeit, nun auch die Kinder und Jugendlichen im gymnasialen Zweig begleiten und beraten zu können. Zudem können mehr präventive klassen- und gruppenbezogene Angebote realisiert werden.
Kooperative Gesamtschulen bilden drei Bildungsgänge ab – unter ihrem Dach befinden sich ein Gymnasium, eine Realschule und eine Hauptschule. (ffm)
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