Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 21.01.2022

Werbung
Werbung

Januarprogramm im Filmforum Höchst

von Ilse Romahn

(04.01.2022) Ein neues Jahr steht ganz am Anfang – Chancen dafür, dass der Kinobetrieb wieder in gewohnten, geregelten Bahnen verlaufen möge! Das Filmforum hat keine geringeren Wünsche an das neue Jahr, als dass sich die Besucher stets wohl fühlen, dass Traditionelles bewahrt, aber auch neue innovative Wege, die interessierte Gäste ins kleine feine Filmforum locken, gefunden werden mögen.

Paula Filmstill
Foto: Pandora-Filmproduktion
***

Das Kino-Team bleibt weiter neugierig auf die Wünsche und auf den Austausch mit dem Publikum über Filmkunst und -inhalt.

Der Januar startet mit zwei Roadmovies der besonderen Art zum Thema Bindungsverluste von Vätern und Müttern. Wenn Menschen sich auf den Weg begeben, vollzieht sich häufig auch eine innere Wandlung, gilt es mit Unwägbarkeiten umzugehen. In „Mein Sohn“, dem Spielfilmdebüt von Lena Stahl, geht es um den Ablösungsprozess einer Mutter, der es schwerfällt, den volljährigen Sohn seiner eigenen Zukunft zu überlassen.

Während Mutter und Sohn mit dem Auto in die Schweiz unterwegs sind, wird es in „Otac/Vater“ weitaus beschwerlicher, denn es geht um einen Fußmarsch von 300 Kilometern, den der Vater unternimmt, um seine Beschwerde an die richtige Stelle zu bringen in der Hoffnung, das Sorgerecht für seine Kinder wiederzubekommen. „Otac“ gewann bei der Berlinale 2020 den Publikumspreis. (ffm)