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Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

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Jüdisches Leben in Frankfurt

von Ilse Romahn

(01.02.2021) Am 29. Januar hat Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Prof. Salomon Korn, bei einer Online-Pressekonferenz die neue Broschüre über jüdisches Leben der Stadt Frankfurt am Main vorgestellt.

Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker
Foto: Stadt Frankfurt
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„Aus meiner Sicht ist Frankfurt die jüdischste Stadt Deutschlands. Das jüdische Leben hat und hatte einen großen Einfluss auf die Entwicklung unserer Stadt über rund 900 Jahre hinweg. Sie wurde von jüdischen Familien mitgeprägt und das jüdische Leben ist ein Teil der Identität Frankfurts“, sagt Becker. „Aus diesem Grund ist es mir wichtig, das jüdische Leben in unserer Stadt noch sichtbarer zu machen und einer breiten Öffentlichkeit die jüdische Seite Frankfurts näherzubringen. So stärken wir gleichzeitig auch das gesellschaftliche Miteinander, denn je mehr wir voneinander wissen und miteinander erleben, umso weniger haben Vorurteile Platz.“

Die Broschüre zeigt auf 60 Seiten die Vielfalt jüdischen Lebens in Frankfurt am Main in Geschichte und Gegenwart. In verschiedenen Kapiteln versucht sie einen ersten Einblick zu geben und dabei die Neugier zu wecken, mehr über jüdische Geschichten und Persönlichkeiten zu erfahren.

„Jüdisches Leben gehört zu Frankfurt wie die Paulskirche und das Bethmännchen. Es ist ein fester Bestandteil unserer Stadt und dies bereits seit vielen Jahrhunderten. Dieser wechselvollen Geschichte wird hier an vielen Orten gedacht. Wir sind froh, heute wieder von einem blühenden jüdischen Leben in Frankfurt sprechen zu können und laden alle Frankfurterinnen und Frankfurter sowie Besucherinnen und Besucher dieser Stadt dazu ein, dieses kennenzulernen“, sagt Korn.

Die neue Broschüre „Jüdisches Leben in Frankfurt“ wird nach dem Lockdown in der Bürgerberatung, bei der Jüdischen Gemeinde und an vielen weiteren Orten wie unter anderem beim Sportverein Makkabi ausliegen. Interessierte können auch Exemplare der Broschüre unter buergermeister@stadt-frankfurt.de anfragen sowie im Internet unter http://www.frankfurt.de/kirchen die Broschüre kostenlos herunterladen. (ffm)