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Letzte Aktualisierung: 26.02.2020

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Internationale Tagung der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie

von Ilse Romahn

(12.02.2020) Vom 12. – 17. Februar 2020 findet die 25. internationale Tagung der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie e. V. (DEGUWA) im Archäologischen Museum Frankfurt statt. Schirmherr der Tagung ist Frankfurts Oberbürgermeister Feter Feldmann.

Nachbau eines römischen Patrouillenbootes vor der Frankfurter Skyline
Foto: Archäologisches Museum Frankfurt / Uwe Dettmar
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Seit 1995 veranstaltet die DEGUWA  jährlich die internationale Tagung "In Poseidons Reich" zu Themen der Unterwasserarchäologie.

Die diesjährige Tagung, zu der Teilnehmer aus aller Welt erwartet werden, findet vom 12.-17. Februar 2020 in Frankfurt am Main statt. Kooperationspartner der DEGUWA ist dabei das Archäologische Museum Frankfurt, das für die Tagung nicht nur seine Räumlichkeiten in der Karmeliterkirche zur Verfügung stellt. Ein umfangreiches Rahmenprogramm gibt den internationalen Gästen zudem einen detaillierten Einblick in die Arbeit des Museums. So stehen beispielsweise  für die Teilnehmer Workshops in den museumseigenen Restaurierungswerkstätten auf dem Programm.

Im Rahmen von Exkursionen führen die Frankfurter Wissenschaftler um Direktor Dr. Wolfgang David darüber hinaus zu den archäologischen Höhepunkten im Stadtgebiet, so zur Kaiserpfalz franconofurd auf dem Domhügel, den Kasematten der barocken Stadtbefestigung an der Friedberger Bastion und auf den Archäologischen Rundweg zur römischen Stadt Nida in Frankfurt-Heddernheim. Dabei wird ein besonderes Augenmerk der Bedeutung gelten, die die Flüsse Main und Nidda für die Entwicklung Frankfurts seit der Jungsteinzeit hatten.

Ein Höhepunkt ist der öffentliche Vortrag von Dr. Ronald Bockius (Museum für antike Schifffahrt des RGZM/Mainz) zum Thema: „Spuren altmediterraner Schiffbaustandards in der eisenzeitlichen Binnenschifffahrt Nordeuropas und Südostasiens“ am Samstag, dem 15. Februar, um 19 Uhr im Archäologischen Museum Frankfurt. 

Die Stadt Frankfurt und das Archäologische Museum bieten damit einen ansprechenden Rahmen für die Tagung, bei der Forschungstaucher und Unterwasserarchäologen aus dem In- und Ausland über ihre aktuellen Forschungen berichten und sich miteinander austauschen.

Spektakuläre Entdeckungen haben in den letzten Jahrzehnten die Bedeutung der Unterwasserarchäologie für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar gemacht. So erzielte in Deutschland die Bergung der Bremer Hansekogge große mediale Aufmerksamkeit.

Daneben existieren seit Jahren zum Teil längerfristig angelegte Forschungsprojekte beispielsweise am Bodensee und zahlreichen weiteren Binnengewässern sowie vor allem der Ostsee.

Die DEGUWA als Dachverband unterhält auf nationaler und internationaler Ebene fachliche Beziehungen zu Ämtern, Museen, Universitäten, Vereinen und Verbänden. Eine Grundidee des Verbandes ist es, Archäologen und Taucher in Abstimmung mit den Denkmalfachbehörden und den Sporttauchverbänden zusammenzuführen (mehr dazu unter: www.deguwa.org).