Integrationsdezernentin Weber trauert um Philosophin und Holocaust-Überlebende Agnes Heller
Agnes Heller, die jüdischen Glaubens war, erlebte die schrecklichen Verbrechen der NS-Diktatur. Geboren 1929 in Ungarn, gelang es ihrer Mutter und ihr, einer Deportation und Ermordung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Ihr Vater und weitere Verwandte wurden von den Nationalsozialisten ermordet.
„Die Stadt Frankfurt hatte die Ehre, Agnes Heller am 12. Juni in der Paulskirche als gleichaltrige Zeitzeugin Anne Franks am Anne Frank-Tag noch einmal zu erleben. Ein Zitat ist mir besonders nahegegangen“, sagt die Integrationsdezernentin. „Heller sagte, man müsse die Gefahren sehen, wenn man sie vermeiden und nicht in sie hineinstolpern wolle. Das sei die Lehre aus der Geschichte.“
„Mit ihrem Leben, Wirken und Handeln hat Agnes Heller ein großes Denkmal für Menschenrechte und gegen Antisemitismus gesetzt.“ Dieses Denkmal gelte es nun für die nachfolgenden Generationen zu bewahren, sagt Weber. (ffm)
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