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Letzte Aktualisierung: 08.02.2023

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Institut für Stadtgeschichte erhält Bronzestele der Künstlerin Christa von Schnitzler

von Karl-Heinz Stier

(20.01.2023) Am kommenden Donnerstag schenkt Kunstsammler Oliver Munzel dem Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster eine Bronzestele der Bildhauerin Christa von Schnitzler. Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, nimmt gemeinsam mit der kommissarischen Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte die „Stele 1976“ entgegen.

Die Stele, eine etwa 1,60 m hohe Skulptur, ist aktuell bereits im Garten des Karmeliterklosters im Rahmen der Kunstausstellung „Mit Köpfen und Körpern: Christa von Schnitzler zum 100. Geburtstag“ zu sehen. Dort wird sie nun nach Beendigung der Ausstellung am 30. April den künstlerischen Dialog mit zwei Arbeiten von Hans Steinbrenner weiterführen.

Christa von Schnitzler (1922–2003) gehört zu den großen Bildhauerinnen der zeitgenössischen Kunst, die vor allem mit ihren schlanken, aufrechtstehenden Bronze- und Holzskulpturen bekannt wurde. Seit Mitte der 1960er Jahre lebte und arbeitete sie in Frankfurt. Hier hatte sie bereits in den 1940er Jahren an der Städelschule bei Toni Stadler studiert. Anlässlich ihres 100. Geburtstages widmete ihr das Institut für Stadtgeschichte in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt eine Schau mit Skulpturen aus ihren wichtigsten Werkgruppen. Die Ausstellung wurde von Claudia Olbrych kuratiert.