Innenminister Peter Beuth begrüßt Bad Soden am Taunus als neue KOMPASS-Kommune
Foto: Stadt Bad Soden am Taunus
Ziel des Programms ist eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Polizei und der Kommune, um die Sicherheitsarchitektur speziell in Bad Soden am Taunus weiterzuentwickeln und vor allem präventive Ansätze für die Sicherheitsprobleme vor Ort zu schaffen.
Im Juni hatte der Magistrat der Stadt beschlossen, sich für die Teilnahme zu bewerben. Erster Schritt ist eine umfassende Analyse der aktuellen Sicherheitslage durch Polizei und kommunale Akteure unter Einbeziehung der Bürgerschaft. Darauf aufbauend werden passgenaue Maßnahmen erarbeitet und anschließend umgesetzt. Nach erfolgreicher Umsetzung erhält die Kommune das Sicherheitssiegel, das belegt, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger einsetzt.
Die jüngsten Statistiken in Hessen und insbesondere in Bad Soden am Taunus belegen zwar, dass die Kriminalitätsbelastung insgesamt abgenommen habe und gleichzeitig die Aufklärungsquote der Polizei steige, erklärte Beuth. Dennoch sei das Sicherheitsempfinden von Bürgern getrübt. Durch die Akteure des KOMPASS-Netzwerks und die Beratung der Sicherheitsexperten sollen daher individuelle Lösungen für die Probleme vor Ort geschaffen werden.
Bad Sodens Bürgermeister Dr. Blasch erklärt: „Wir freuen uns, dass wir mit als eine der ersten Kommunen in Hessen in das KOMPASS-Programm aufgenommen wurden. Auch wenn in Bad Soden ausweislich der Kriminalitätsstatistik weniger Straftaten begangen werden als im Schnitt des Landes und des Main-Taunus-Kreises, werde ich auch in unserer Stadt immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern auf bestimmte Problemfelder angesprochen. Ziel von KOMPASS ist es, diese Problemfelder genau zu benennen, zu analysieren und Maßnahmen passgenau zu entwickeln. Dabei werden wir über verschiedene Wege auch die Bürgerschaft eng einbinden. Besonders im Fokus stehen aus meiner Sicht drei Bereiche: Erstens der Schutz vor Einbruchdiebstahl, zweitens die Situation in den Abend- und Nachtstunden rund um den Bahnhof und in den angrenzenden Parks und drittens die Sicherheit an unseren Festen. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit und bin gespannt auf die Ergebnisse.“
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