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Letzte Aktualisierung: 03.07.2020

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In-der-City-Bus startet mobile Rekrutierungskampagne

von Ilse Romahn

(16.06.2020) Zeitgleich mit dem Fahrplanwechsel 2020/2021 übernimmt die Frankfurter In-der-City-Bus (ICB) mit dem Busbündel C weitere Linien. 60 neue Busse wurden dazu bereits bestellt.

Jetzt müssen die Plätze hinter dem Steuer besetzt werden: 140 Busfahrer sollen bis Jahresende bei der ICB an Bord gehen.

Busfahrer gesucht!
Ab Montag, 15. Juni, sind im Stadtverkehr zehn Linienbusse, davon sechs Solo- und vier Gelenkbusse, in Doppelfunktion unterwegs: Sie befördern Fahrgäste und werben zeitgleich für ICB als Arbeitgeber. Auf den Bussen sind im XXL-Format ICB Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sehen. Den Buslenkern hat der Einsatz als Fotomodell für die ICB sichtlich Spaß gemacht. Neben Prints für die Busse wurde auch eine Bannerstrecke entwickelt, die am Zaun rund um den Betriebshof Am Römerhof darauf aufmerksam macht, dass dringend Menschen gesucht werden, die Lust haben, die hochmodernen Fahrzeuge durch den Großstadt-Dschungel zu pilotieren. Und unter http://www.frankfurter-busfahrer.de wird informiert, welche Voraussetzungen die Bewerber erfüllen sollen und welche Vorteile die ICB bietet.

Hiervon gibt es einige. Das Wichtigste: ein sicherer Arbeitsplatz bei einer kommunalen Gesellschaft, ein tolles Team, sehr gute Planung der täglichen Dienste, flexible Dienstzuteilung und das Jobticket mit Mitnahmeregelung. Obendrein ein zentrales Argument für Fahrer: gute Busse, ausgestattet mit moderner Technik und verlässliche Wartung der Fahrzeuge. Klar, schließlich verbringen die Busfahrer den Tag oder auch mal die Nacht auf dem Fahrersitz. Die ICB-Flotte ist nicht nur abgastechnisch weit vorn, sondern auch in punkto Fahrgast- und Fahrerkomfort sehr komfortabel. „Unser Betriebsklima ist hier einmalig“, sagt einer, der seit 20 Jahren für die ICB fährt, „und seit den Tarifverhandlungen im Februar 2020 ist ja auch der Stundenlohn deutlich nach oben gegangen. Wenn die letzte Stufe erreicht ist, kann er sich mit 18,18 Euro echt sehen lassen.“ Faire Bezahlung ist also auch ein Plus, das die ICB bietet.

ICB Geschäftsführerin Stephanie Schramm ist zuversichtlich, dass die rund 140 offenen Positionen bis zum Ende des Jahres besetzt werden können: „Gerade im Moment gibt es viele Menschen mit D-Führerschein, die auf Jobsuche sind. Ihnen bieten wir gute Zukunftsperspektiven und sehr gute Arbeitsbedingungen. Die Begeisterung, mit der die Fahrdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter bei unserer Kampagne mitgemacht haben, spricht dafür, dass es bei uns auch mit dem Teamgeist stimmt. Das freut mich und ich denke, dass wir genau dieses Gemeinschaftsgefühl brauchen, damit unsere derzeit 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter quasi im täglichen Fahrbetrieb für uns werben und 140 neue ICB-ler an Bord holen.“ Schon jetzt steht fest, dass die bunt beklebten Busse Aufmerksamkeit erregen und sympathisch rüberkommen.

Die ICB, ein Unternehmen des Stadtwerke-Konzerns, ist der größte Busbetreiber der Stadt Frankfurt am Main. Derzeit bedient die ICB zusammen mit der Schwestergesellschaft MMF 18 von 49 Frankfurter Buslinien. Ab dem Fahrplanwechsel 2020/2021 werden es 31 sein – und damit etwa die Hälfte des gesamten Frankfurter Busverkehrs. (ffm)