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Letzte Aktualisierung: 28.07.2021

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HWB unterstützt Hofheims Elisabethenschule mit Praktikumsplätzen

von Adolf Albus

(19.07.2021) Ein „Hilferuf“ der Elisabethenschule Hofheim auf der Suche nach Praktikumsplätzen erreichte die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) im vergangenen März.

„Hilferuf“ nannte die Schule ihren Aufruf selbst, da aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 die Praktika ausfallen mussten und nun dringend Plätze gesucht werden. Zumal auch in diesem Jahr bereits eine Reihe von Praktika dem Lockdown zum Opfer gefallen sind. Die HWB hat sich deshalb kurzfristig entschlossen zu helfen und stellt drei Praktikumsplätze zur Verfügung. Allerdings geschieht dies wegen der andauernden Pandemie in einem besonderen Modell mit Präsenz- und Home-Tagen im Wechsel. Für die Praktikumsplätze haben sich Nina Fröhlich, Leon Schröder und Niklas Beimel, drei hochmotivierte Schüler der Jahrgangsstufe 9, für den Praktikumszeitraum vom 28. Juni bis 15. Juli 2021 gemeldet.

„Unser Motto dieser Tage lautet ‚Anpacken‘. Weil das nicht nur eine Worthülse auf unserem Geschäftsbericht ist, tun wir genau das und sind gerne kreativ geworden, um dieses Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Elisabethenschule zu entwickeln. So möchten wir einen Teil zur Lösung des Problems der fehlenden Praktikumsplätze beitragen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir hier einen Azubi von morgen“, sagt HWB-Geschäftsführer Norman Diehl.

Das Praktikum beinhaltet für die Schüler überwiegend die Besichtigung der Immobilienbestände, Gewerbeimmobilien, Neubauprojekte, Außenanlagen inklusive Spielplätze der HWB sowie von leeren gekündigten Wohnungen, die derzeit saniert werden oder zur Neu- bzw. Wiedervermietung stehen. Eine Aufgabe wird der Vergleich zum eigenen Zuhause hinsichtlich u. a. der Einstieghöhe der Dusche, Besonderheiten des Denkmalschutzes und Bereichen des barrierefreien bzw. -reduzierten Wohnens sein. Hinzu kommen praktische Übungen wie das Aufmessen von Wohnräumen, Kontrolle von Mülltonnen auf fehlerhafte Befüllung und das Überprüfen von Spielplätzen und Wegen zu den Häusern auf Mängel im Zuge der Verkehrssicherungspflicht.

Zusätzlich stehen die Recherchen zu Gegenständen oder Begriffen, die den Praktikanten bei den Begehungen begegnet sind, sowie das gemeinschaftliche Erarbeiten und anschließende Vorstellen einer Projektarbeit zum Thema „Das Jahr 2035 – Was glauben wir, wie wir im Jahr 2035 wohnen werden?“ auf dem Programm. Die Praktikanten wählten als Präsentationsmethode bereits PowerPoint, was ihnen bei bevorstehende Projektarbeiten im 10. Schuljahr helfen wird. Diese gemeinschaftliche Projektarbeit wird am letzten Praktikumstag HWB-Geschäftsführer Norman Diehl, und dem HWB-Ausbildungsleiter, Thomas Klippel, vorgestellt bevor es zum Abschluss zu einem gemeinsamen Mittagessen in Hofheim geht.