Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

Werbung

HWB-Malwettbewerb: Bergkappelle als Klassen-Projekt

von Adolf Albus

(12.08.2022) Die ganze Klasse 2b der Wilhelm-Busch-Schule hatte im vergangenen Jahr das Ziel, die Hofheimer Bergkappelle künstlerisch in Szene zu setzen

Leó H vor dem Bild am Ortsausgang Langenhain aus Richtung Ortsmitte.
Foto: HWB
***

Einer, der das am besten gemacht hat, ist Leó Hajdu. Sein Bild hängt nun am Ortseingang Langenhain. Das Klassen-Projekt war Teil des HWB-Malwettbewerbs, der seit 2006 für eine abwechslungsreiche Bilderserie an der Hausfassade des Gebäudes der Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) in der Oranienstraße 41 bis 49a am Ortseingang von Langenhain sorgt.

Mittlerweile geht Leó Hajdu in die dritte Klasse, kann sich aber noch gut an die Arbeit an seinem Bild von der Bergkapelle erinnern. „Wir haben Fotos von der Bergkapelle bekommen, die wir als Vorlage für unsere Bilder genommen haben“, sagt er. „Mein Bild habe ich mit Wasserfarben gemalt und habe versucht, die Bergkapelle so genau wie möglich nachzumalen.“ Ein halbes Jahr wird das Kunstwerk nun die Fassade schmücken.

Am letztjährigen Wettbewerb haben sich die Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassen der Wilhelm-Busch-Schule beteiligt. Das sind rund 220 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Gudrun Vogel, Lehrerin für den Fachbereich Kunst, organisierte den Wettbewerb. Er war ein Projekt im regulären Kunstunterricht. Die Kinder konnten die Materialien für ihre Kunstwerke frei wählen. Anschließend sichtete eine vierköpfige Jury die Kunstwerke und kürte pro Klassenstufe ein Siegerbild. Die vier Gewinnermotive werden reproduziert und im halbjährigen Wechsel an der Hausfassade in der Oranienstraße ausgestellt. Zur Jury gehörten Schulleiterin Susanne Dudel, Gudrun Vogel, Michaela Brands vom Schulelternbeirat und Haluk Kaya vom Sozialen Management der HWB.

Die Wohnanlage der HWB an der Oranienstraße ist im Jahr 2006 fertiggestellt worden und umfasst 37 öffentlich geförderte Mietwohnungen sowie zwölf Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern. Derzeit leben dort knapp 120 Menschen. Projekte dieser Art sind das Kerngeschäft der HWB. Ziel ist seit Jahren die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Etwas über 1.400 Menschen suchen derzeit eine Wohnung bei der HWB. Im HWB-Bestand sind 39 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert, 61 Prozent frei finanziert. „Wir haben das Ziel, dass wir weitere geförderte Wohnungen bauen und frei finanzierte Wohnungen bezahlbar bleiben“, sagt HWB-Geschäftsführer Norman Diehl.