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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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Hofheims Anti-Schlagloch-Programm geht weiter

von Adolf Albus

(16.09.2020) Die Stadt Hofheim führt auch im Jahr 2020 das Programm zur Sanierung von Asphaltdecken verschiedener Straßen im Stadtgebiet trotz Corona-Pandemie weiter. Geplant ist die punktuelle Sanierung von Straßen verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

Erster Stadtrat Wolfgang Exner und Bürgermeister Christian Vogt (von links) ließen sich im vergangenen Jahr die Maschine zum Aufbringen der Asphaltschichten von Sven Lehmann von der ausführenden Fachfirma VSI GmbH erklären.
Foto: Stadt Hofheim
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Für das Sanierungsprogramm hatte die Stadtverordnetenversammlung im Doppelhaushalt 2019 / 2020 zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die geplanten Maßnahmen im laufenden Jahr werden zwischen 60.000 und 70.000 Euro liegen. Die nächsten Instandhaltungsmaßnahmen für die kommenden Monate sind nun beschlossen worden.

„Mancherorts im Stadtgebiet ist der Zustand der Straßen nicht gut, deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, dort so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. In diesem Jahr verbauen wir insgesamt 52 Tonnen Asphalt. Seit Beginn des Programms im vergangenen Jahr haben wir fast 4000 Quadratmeter Schlaglöcher gestopft“, sagt Bürgermeister Christian Vogt. Das entspreche der Fläche von fünf Handballfeldern. Erster Stadtrat Wolfgang Exner: „Durch das neue Instandsetzungssystem, welches wir im vergangenen Jahr erstmals erfolgreich getestet haben, ist es möglich, die Fahrbahn deutlich kostengünstiger und schneller zu verbessern als bei einer grundhaften Erneuerung.“ In diesem Jahr wurden bzw. werden Teile der Straßen Am Born, Im Jungehag, Freiligrathstraße, Zum Eselhag, Goldbachweg, Hasengasse und Fuchsweg erneuert.

Bei dem Verfahren mit dem Namen „DSK“ werden je nach Verfahren ein oder zwei dünne Asphaltschichten in Kaltbauweise auf der Fahrbahn aufgetragen. Das Verfahren ist geeignet, um Kornausbrüche, Ausmagerungen, Netzrisse aus Alterung, Spurrinnen und Verformungen in der Oberfläche zu beseitigen. Nachdem die Deckschicht aufgetragen ist, kann es erforderlich sein, dass zu tiefsitzende Einbauten wie Hydranten oder Schieberkappen punktuell der neuen Fahrbahn angepasst werden müssen.