Hofheimer Weihnachts-Wunsch-Wand
88 Wunschzettel auf dem Adventsmarkt
Vielseitig fielen natürlich die Wünsche der Kinder aus: Ein Flugzeug, eine Eisenbahn, eine Burg, Pokémon, Lego Harry Potter, ein I Phone X, „Affenbande“, einen „Nerf Gun Infinius“ (von meiner Oma), eine „Paw Patrol-Maschine“ und ein Sky-Packet mit Fernbedienung waren dabei. Baby Born braucht neue Kleidung von Schleich und eine Kochmütze. Fred braucht einen Roboter. Zum Zeitvertreib soll es eine „Nintendo Switch“ geben. Zusätzlich zu einer Turnmatte, soll es für einen Zettelschreiber „Friede auf der Welt“ geben. Obwohl in diesem Winter nicht in den Kinos, ist „Star Wars“ weiterhin sehr beliebt. Sebastian wünscht sich unterdessen ein Fahrrad. Nicht abgeschreckt von so einer langen Wunschliste der Kinder, wünschte sich einer „eine große Familie“. Vielleicht wird er sich bald dem Wunsch nach „weniger Stress“ anschließen.
Viele Wünsche drehten sich um Familie und Freunde. „Gesundheit und viel Erfolg für meine Eltern und meine allerbeste Freundin“, wünschte sich eine Zettelschreiberin. Auf einem anderen Zettel war der Wunsch nach „vielen glücklichen Momenten mit den Menschen, die mir wichtig sind und genug Zeit, diese zu genießen“ zu lesen. Außerdem solle man hin und wieder einfach stillstehen und zuhören. In größerem Kontext denkt ein anderer und wünscht sich allgemein „ein schönes Leben“, ein weiterer einfach „viel Glück“. „Gesundheit und schöne Ferien in Bali“, waren andere Wünsche. Derweil soll es aber „Schnee in Deutschland“ geben. Sehr persönlich ist der Wunsch, „dass meine Mami noch ein bisschen gesund bleibt und wieder Ruhe findet, nicht stürzt und das Gebiss nicht verliert und ich noch einmal in den Urlaub fahren kann.“ Außerdem soll „Papas Fuß wieder heilen“.
Dazwischen eine Nachricht an Politik und Verwaltung: „Ich wünsche mir die schnelle Sanierung der Main-Taunus-Schule.“ Dazu passt vielleicht der Wunsch nach „ganz viel Optimismus“. Und obwohl in Wildsachsen derzeit ein Kunstrasenplatz entsteht, wird auch ein „Bolzplatz“ gewünscht. Ein anderer möchte irgendwo „einen Spielplatz für Jugendliche – nicht nur für Kleine“.
„Dass es den Tieren gut geht“, wünschte sich ein Wunsch-Autor. Der Umweltgedanke spielte öfters eine Rolle, denn „die Erde soll nicht weiter von den Menschen zerstört werden“. Gewünscht wird, „dass alle Autos mit Strom fahren“ und „Tiere nicht mehr für Nahrung getötet werden.“ Zustimmung gibt es da sicher vom Wunschzettelschreiber, der möchte, „dass es mehr Vegetarier gibt“. Tierlieb scheint auch der Zettelschreiber mit dem Wunsch nach einem Welpen zu sein. Einem anderen reicht ein „Spielhund, den man elektrisch steuern kann.“
Am Ende wünschte sich ein Zettelschreiber, „dass alle Wünsche in Erfüllung gehen und dass es Schnee gibt“ damit man einen „Schneemann bauen kann“. Außerdem solle es „Gesundheit und Frieden für alle“ geben. Dafür hilft sicher „mehr Kommunikation und Liebe unter den Menschen“. Erst einmal kleinere Konflikte möchte ein anderer lösen und wünscht sich „eine liebe Frau“. Passend dazu war der Wunsch nach einem „tollen Mann“ zu lesen. Dann ging der Blick bereits in die Zukunft: „Einen guten Start ins Jahr im neuen Job mit Gesundheit und viel Freude im Leben“ ist ein Wunsch für 2019.
Die Stadtverwaltung versucht nun, die Wünsche so schnell wie möglich an den Weihnachtsmann, das Christkind und andere zuständige Stellen zu übermitteln
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