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Hofheimer Suppenlesungen 2019

Ein literarisches Feuerwerk

Die beliebte Reihe „Hofheimer Suppenlesungen“ trifft jeden Geschmack: Ob Frankfurter Mundart vom Feinsten, spannender Krimi als Live-Hör-Spiel, Buchpremiere oder Literaturwissenschaftler hautnah. Wer gute Bücher und Suppen mag, ist hier richtig und kann für seine Familie, Freunde und sich selbst ab sofort Tickets für die Hofheimer Suppenlesungen 2019 sichern.

Die Stadtbücherei Hofheim und Beate Hüls von der Eventmarketing-Agentur evendon setzen das Erfolgsrezept im nächsten Jahr fort und präsentieren gemeinsam vier Autoren aus nah und fern an einzigartigen Hofheimer Schauplätzen.

Los geht’s am Valentinstag, 14.Februar, mit Henriette Kramer und Ursula Zimmermann mit „Frankfurter Mundart vom Feinsten“: Stoltze, Erich Friese, Ferdinand Happ und andere mehr. Und das mit „VersVergnügen“ moderiert, ein sicherlich unvergesslicher Abend bei Wasi’s Panorama Restaurant - Tennisclub Marxheim.

 

Einen Monat später heißt es Gänsehaut pur: Sylvia Schopf, Autorin und Radiomacherin, zeigt stimmungsvoll die Tiefen menschlicher Wünsche, Begierden und Leidenschaften. Eine Reihe von Anschlägen erschüttert die Frankfurter Kunstszene. Auch das renommierte Frankfurter Kunstmuseum „Städel“ ist betroffen. Schopf liest aus „Blutiges Graffiti“, ein Krimi als Live-Hör-Spiel am 26. März im Alten Rathaus Café.

Am Dienstag, 3. September, stellt Christiane Landgraf ihre beiden Debütromane „Social Rating“ und „Social Hideaway“ vor. Die Autorin fühlt nicht nur ethischen Fragen der Programmierung selbstfahrender Autos auf den Zahn. Die Werke bieten eine eigene Komposition aus Bewährtem und ihrer eigenen, unverwechselbaren erzählerischen Note, geprägt von einer großen Portion Fernwehromantik. Premiere: Erstmals gewährt die Autorin einen Ausblich auf ihren dritten Fernwehthriller, in dem einem Piloten seine Untreue zum Verhängnis wird. Gelesen wird im Soulfood Bistro BLANCA.

Den Jahresabschluss setzt Ijoma Mangold am Mittwoch, 6. November, im Autohaus Kaufmann in der Rheingaustraße. Der Literaturkritiker erzählt die Geschichte seiner Herkunft auf beeindruckende Weise in seinem Werk „Das deutsche Krokodil“. Denn Ijoma Mangold wuchs in den siebziger Jahren in Heidelberg auf. Seine Mutter stammt aus Schlesien, sein Vater war aus Nigeria nach Deutschland gekommen, ging aber nach kurzer Zeit nach Afrika zurück. Erst 22 Jahre später meldete er sich wieder und brachte Unruhe in die Verhältnisse. Wie wuchs man als „Mischlingskind“ und „Mulatte“ in der Bundesrepublik auf? Wie geht man um mit einem abwesenden Vater? Und womit fällt man in Deutschland mehr aus dem Rahmen, mit einer dunklen Haut oder mit einer Leidenschaft für Thomas Mann und Richard Wagner? Erzählend beantwortet Ijoma Mangold diese Lebensfragen. Er hält seine Erlebnisse mit seiner deutschen und mit seiner afrikanischen Familie fest, und nicht zuletzt seine überraschenden Erfahrungen mit sich selbst.

Die Tickets zu den Suppenlesungen sind für 12,90 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr zu haben. Dafür gibt es die Autorenlesung sowie einen Teller Suppe in der Pause.

evendon. bietet die Karten auch schön verpackt mit Holzkochlöffel und essbaren Buchstaben als persönliches Geschenk an.

Vorverkaufsstellen sind die Buchhandlung Tolksdorf, Hauptstraße 64, die Stadtbücherei Hofheim, Elisabethenstraße 3, sowie online unter www.evendon.de.