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Hessische Industrie im Mai 2019 — Weiterhin steigende Umsätze und Beschäftigung

Umsatz wächst um 3,7 Prozent im Vergleich zu Mai 2018 Auftragseingänge sinken um 5,1 Prozent Zahl der Beschäftigten steigt um 0,1 Prozent
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Industrie Hessen Mai 2019
Foto: StatistikHessen

Im Mai 2019 legten die Umsätze der hessischen Industriebetriebe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,7 Prozent zu. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, sanken die preisbereinigten Auftragseingänge um 5,1 Prozent, während die Beschäftigung moderat um 0,1 Prozent wuchs.

Die hessische Industrie verbuchte im Mai 2019 einen Umsatz von gut 9,7 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent). Besonders starke Umsatzzuwächse verzeichnete die Industrie auf den Märkten innerhalb der Eurozone. Sie stiegen um 12,3 Prozent gegenüber Mai 2018, insgesamt auf 2,2 Milliarden Euro. Die Umsätze mit den Ländern außerhalb der Eurozone fielen im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent und lagen bei 3,2 Milliarden Euro. Insgesamt beliefen sich die Umsätze mit dem Ausland auf 5,4 Milliarden Euro (plus 3,2 Prozent). Die Inlandsumsätze stiegen um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und erreichten 4,2 Milliarden Euro.

Die Mehrheit der großen Industriebranchen erzielte im Mai 2019 steigende Umsätze. Die Bereiche „Herstellung von elektrischen Ausrüstungen“ sowie „Herstellung von Metallerzeugnissen“ meldeten einen Umsatzzuwachs in Höhe von 7,3 Prozent bzw. 5,8 Prozent. Lediglich in der Branche „Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren“ sanken die Umsätze um 2,3 Prozent.

Die preisbereinigten Auftragseingänge verfehlten das Vorjahresniveau um 5,1 Prozent. Dabei stieg die Binnennachfrage um 4,0 Prozent, während die Bestellungen aus dem Ausland um 11,0 Prozent sanken.

Im Mai 2019 beschäftigten die hessischen Industriebetriebe über 371 000 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutete das einen moderaten Anstieg in Höhe von 0,1 Prozent. Im Bereich des Maschinenbaus stieg die Beschäftigung um 3,4 Prozent. In den Branchen „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ sowie „Herstellung von chemischen Erzeugnissen“ sank das Beschäftigungsniveau um 3,4 Prozent bzw. 1,6 Prozent.

Alle Werte beziehen sich auf Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen. (HSL)