Hessen tritt GovData-Portal bei
Foto: Hessische Staatskanzlei, Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung
Daten sind inzwischen die Grundlage für zentrale Entwicklungen unseres Alltags – sich beispielsweise mit dem Smartphone zum gewünschten Ziel navigieren zu lassen, wäre ohne Open Data schlicht nicht möglich. Offene Daten bekommen immer größere Bedeutung und sie werden im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz Teil einer modernen Infrastruktur. Bei „GovData – Datenportal für Deutschland“ handelt es sich um ein Metadatenportal, über das öffentliche Stellen aus Bund, Ländern und Kommunen Daten der Verwaltung zugänglich machen können. „Hessen tritt dem GovData-Portal bei. Dadurch eröffnen wir den Landesbehörden sowie den hessischen Kommunen künftig die Möglichkeit, Daten im GovData-Portal einzustellen. Die Datenbereitstellung ist für die Behörden des Landes und die hessischen Kommunen freiwillig. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Verwaltung“, so Staatssekretär Patrick Burghardt anlässlich der morgigen Sitzung des IT-Planungsrates.
Die öffentliche Verwaltung hat eine Vielzahl von Daten für vielfältige Verwaltungsaufgaben erhoben. „Über das GovData-Portal haben Bürgerinnen und Bürger, Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung sowie zivilgesellschaftliche Organisationen und Medien die Möglichkeit, kostenlos auf Daten und Informationen der öffentlichen Verwaltung zuzugreifen“, so Burghardt. Die öffentliche Bereitstellung von Daten ist wertvoll, denn eine gemeinsame Nachnutzung dieser Daten kann einen Mehrwert bewirken. Open Data bietet den Bürgerinnen und Bürgern einerseits mehr politische Transparenz und schafft neue Informationsmöglichkeiten über staatliches Handeln. Andererseits können auch Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft von Open Data profitieren. Mit dem GovData-Portal wird die Nutzung von Verwaltungsdaten vereinfacht. Eine einheitliche Beschreibung erleichtert das Auffinden der Daten. Die Daten werden zudem in maschinenlesbaren Formaten und als komplette Datensätze bereitgestellt. So ist eine automatisierte Weiterverarbeitung durch Dritte möglich. Ziel ist es, dass gesammelte Daten aus der Verwaltung besser genutzt und weiterverwendet werden, so dass durch neue Ideen sowie Kombination und Analyse neue Erkenntnisse aus den vorhandenen Daten gewonnen und neue Anwendungsfelder erschlossen werden können.