Hessen haben kürzeste Wege zu Bus und Bahn Ländervergleich der Allianz pro Schiene
„Wir wollen ein intelligent vernetztes Verkehrssystem, das jede und jeden jederzeit schnell und umweltfreundlich ans Ziel bringt. Gut erreichbare ÖPNV-Stationen sind unerlässlich, um attraktive Alternativen zum Autoverkehr zu schaffen“, sagte Al-Wazir am Mittwoch.
Nach Berechnungen der Allianz pro Schiene wohnen 96,1 Prozent der Hessen höchstens 600 Meter Luftlinie von der nächsten Haltestelle entfernt oder maximal 1.200 Meter vom nächsten Bahnhof mit jeweils mindestens 20 Fahrtmöglichkeiten am Tag. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 89,7 Prozent.
„Zur Erreichbarkeit gehört auch, dass Haltestellen barrierefrei sind und Abstellmöglichkeiten für Räder bieten“, sagte Al-Wazir. „Solche Vorhaben unterstützen wir mit erheblichen Mitteln. In diesem Jahr sind 50 Mio. Euro für kommunale ÖPNV-Projekte reserviert.“
Der Minister erinnerte daran, dass Hessen bereits im November den Preis des Deutsche Bahnkunden-Verbands (DBV) für herausragende Leistungen im Öffentlichen Nah- und Schienenverkehr erhalten hatte. Der Verband würdigte damit die Einführung des Schüler- und des Landestickets sowie das Engagement des Landes für die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken.
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