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Letzte Aktualisierung: 14.07.2024

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Herbst-Dippemess in Frankfurt

von Karl-Heinz Stier

(08.09.2023) 113 Geschäfte haben in diesem Herbst die Frankfurter Dippemess beschickt – rasante Fahrgeschäfte wie Achterbahn, Looping- Flugkarussell, Riesenschaukel, Breakdancer oder Kettenflieger. Auch ein Riesenrad ist wieder da und nicht zu vergessen 12 Kinderfahrgeschäfte. Allerdings ist das älteste Frankfurter Volksfest diesmal nur 8 Tage (Montag Ruhetag) bis 17.September geöffnet.

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Ein Riesenrad ist auch wieder da - gestern beim Rest-Aufbau
Foto: Karl-Heinz Stier
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An der Pressekonferenz nahmen teil (v.l.n.r.): Wirtschaftsdezernentin Stefanie Wüst, Geschäftsführer Thomas Feda, städtischer Festveranstalter Christian Müller und Schaustellerpräsident Thomas Roie.
Foto: Karl-Heinz Stier
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Es gibt auch kein Familientag mehr - wie Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus & Congress GmbH, mitteilte. Dieser habe die Einnahmen der Karussell-Betreiber stark negativ eingeschränkt. Hingegen bleibt der Kindertag am 12. September von 15 bis 20 Uhr beibehalten, wobei für Kinder bis zum Alter von 12 Jahren jeweils 2 Tickets pro Kind zu einem Preis ausgegeben werde. Insgesamt werden 12 Kinderfahrgeschäfte aufgeboten. Nach Angaben von Thomas Feda gibt es inzwischen Überlegungen, die Dippemess-Tage im Herbst künftig  zu verlängern.

Im Angebot sind weiterhin 40 Imbiss– und Spezialitätengeschäfte für hungrige Mäuler, 14 Mandeln– und Süßwarengeschäfte für Naschkatzen, 23 Spiel- / Los-/ Schießstände für Wagemutige und 14 Verkaufsstände aller Art. Da es kein Zelt zum Aufhalt für Besucher der Dippemess mehr gibt, stehen als Ersatz 5  Sommergärten zur Verfügung. Es wird gegen Ende der Herbst-Dippemess kein Feuerwerk geben.

Ob der Standort am Ratsweg auf Dauer beibehalten wird, ist fraglich. Wirtschaftsdezernentin Stefanie Wüst, unter deren Verantwortung die Nutzung des Areals als Festplatz neben der Eissporthalle liegt, weist darauf hin, dass 4 Dezernate über den Dippemess-Platz entscheiden. Dabei werde der Schaustellerverband mit einbezogen werden.

Die derzeitige Dippemess fand ihre heutige „Heimat“ bereits 1968 im Frankfurter Osten. Das Volksfest erwartet auf dem 35 00 Quadratmeter großen Gelände  150 000 bis 200 000 Besucher. Thomas Roie, Vorsitzender des Frankfurter Schaustellerverbandes, teilte in diesem Zusammenhang mit, dass die Frankfurter Schausteller, wenn sie auch außerhalb der Mainstadt ihre Verkaufsstände und Karussells aufstellen, trotzdem ihre Steuern an die Stadt Frankfurt zahlen.

Hier die Öffnungszeiten: Di – Do 15 bis 23 Uhr, Fr 15 bis 24 Uhr, Samstag 12 bis 24 Uhr und Sonntag 12 bis 23 Uhr.

Eröffnet wird die Dippemess heute um 18 Uhr mit einem Rundgang von Stadtkämmerer Bergerhoff.