Heilige Räume als Sozialräume
Diskussion über die Zukunft von Kirchengebäuden
Im Haus am Dom in Frankfurt steht am Mittwoch, 26. August 2026, ab 19:30 Uhr die Zukunft kirchlicher Gebäude im Mittelpunkt einer öffentlichen Diskussion. Unter der Überschrift „Vom Sakralraum zum Kirchenraum“ geht die Veranstaltungsreihe „Heilige Räume als Sozialräume“ der Frage nach, wie Kirchenräume angesichts gesellschaftlicher und kirchlicher Veränderungen weiterentwickelt werden können.
Sinkende Mitgliederzahlen und knapper werdende finanzielle Mittel stellen viele Kirchengemeinden vor schwierige Entscheidungen. Der Rückgang der Mittel für den Erhalt kirchlicher Gebäude führt vielerorts zu Profanierungen, Schließungen und Umwidmungen. Die Veranstaltung greift diese Entwicklung auf und stellt Projekte vor, die neue Wege im Umgang mit Kirchenräumen aufzeigen. Zugleich wird darüber diskutiert, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus für Kirche und Gesellschaft ergeben.
Im Gespräch sind Ulrich Kober von der Bertelsmann Stiftung, Oliver Leicht vom Bistum Limburg sowie Stefanie Brauer-Nass von der Evangelischen Stadtkirche Frankfurt und Offenbach. Die Moderation übernimmt Bernhard Biener von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Die Reihe „Heilige Räume als Sozialräume“ widmet sich der Frage, welche Aufgaben sakrale Orte in einer sich wandelnden Gesellschaft übernehmen können. Kirchen, Synagogen und Moscheen prägen das Zusammenleben vieler Menschen, bieten Raum für Begegnung und Gemeinschaft und bleiben wichtige Bezugspunkte im öffentlichen Leben. Weitere Termine folgen im September und Oktober 2026. Detaillierte Informationen finden Sie auf www.keb-limburg.de im Netz.
Veranstalter ist der Frankfurter Domkreis Kirche und Wissenschaft, dem die Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt (KEB) angehört. Eine Kooperation mit der WDC 2026 / World Design Capital Frankfurt Rheinmain 2026. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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