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Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

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Heidrun Salonikidis verabschiedet

von Adolf Albus

(19.05.2022) Ortsgerichtsschöffin Heidrun Salonikidis wurde am Montag von Bürgermeister Dr. Frank Blasch nach 15 Jahren Mitarbeit im Ortsgericht mit viel Dank und Wertschätzung verabschiedet.

Heidrun Salonikidis und Bürgermeister Dr. Frank Blasch im Sitzungssaal des Rathauses.
Foto: Stadt Bad Soden
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„Ihr Wissen und Ihre Erfahrung sind kaum zu ersetzen“, sagte die jetzige Ortsgerichtsvorsitzende in der Kernstadt Claudia Rehberg zur scheidenden Schöffin.

Auch Bürgermeister Dr. Frank Blasch bezeichnete Heidrun Salonikidis mit ihrem beruflichen Hintergrund als „Glückfall“ für das Ortsgericht. Die studierte Architektin lebte mit ihrem Mann unter anderem zehn Jahre im Iran; eine ebenso lange Zeit wirkte sie als Gutachterin für Liegenschaften bei der hessischen Oberfinanzdirektion. In ihrer Zeit als Bad Sodener Ortsgerichtsschöffin habe sie oft Einblicke bekommen in die Geschichte von Häusern und ihren Besitzern. Fast komme es ihr vor, als habe sie alle Häuser der Kernstadt schon einmal von innen gesehen, erzählt sie rückblickend.

 

Gute Zusammenarbeit der Bad Sodener Ortsgerichte

Heidrun Salonikidis ist ein Paradebeispiel für das Engagement im Ehrenamt. Sie hat in den 80er- und 90er-Jahren beim Arbeitskreis Altstadtsanierung mitgewirkt und war von 2003 bis 2006 sowie 2012 bis 2016 als so genannte sachkundige Einwohnerin Mitglied der Baukommission. Seit dem Jahr 2016 ist sie zudem im Denkmalausschuss des Main-Taunus-Kreises.

Bürgermeister Dr. Frank Blasch nutzte die Gelegenheit, auf die Effizienz der Ortsgerichte hinzuweisen. Durch diese im Bund nur in Hessen vorhandenen Gremien würden viele Verfahren in Fragen der Immobilienbewertung kürzer, schneller und finanziell günstiger geregelt. Heidrun Salonikidis lobte darüber die gute Zusammenarbeit mit den Ortsgerichten in den Stadtteilen Neuenhain und Altenhain.