Heiße Suppe – heiße Diskussionen
Foto: Peter Donath
Petra Scharf informierte über das 100 Tage Programm, dass die SPD für einen Regierungswechsel vorgebracht hat. Ein wichtiger Punkt, der rasche Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs. Das betrifft nicht nur die dringend erforderliche Ringbahn in Frankfurt, wozu die Regionaltangente West ein erster Schritt ist, erklärt die Kandidatin, die in den letzten Wochen bereits intensiv für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 11 bis Zeilsheim geworben hatte. Die Hessen-SPD will sich dazu für ein einfaches und günstiges Ticket für ganz Hessen einsetzen.
Doch auch für die Autofahrer hat Scharf eine ganz klare Aussage. Es dürfe nicht sein, dass die Tatenlosigkeit der Landesregierung und der Automobilindustrie auf Handwerkerinnen und Handwerker, auf Pendlerinnen und Pendler und auf Menschen, die sich nicht ohne weiteres ein neues Auto kaufen können, abgewälzt werde. Innerhalb der ersten 100 Tage Regierungszeit wird eine SPD-geführte Regierung die drohenden Fahrverbote mit einem Bündel von Maßnahmen stoppen. Für Petra Scharf beinhaltet das Umrüstungen für den Busverkehr und schließt einen neuen Luftreinhalteplan einer SPD-geführten Landesregierung ein.
Klar grenzte sich Scharf auch von den Grünen ab. Niemandem ist geholfen, wenn Umwelt und Arbeitsplätze in einen Gegensatz gestellt werden. Sie habe sich seinerzeit für ein Ingenieurstudium entschieden, um an einer saubereren Chemieindustrie zu arbeiten. Das ist heute Tag für Tag mein Job in einem Höchster Chemieunternehmen. Industriearbeitsplätze schaffen Werte und gute bezahlte Arbeit in diesem Land, unterstreicht Petra Scharf. Nicht die Banken, die Industrie sei der wichtigste Steuerzahler in Frankfurt, deswegen dürfe dieser Wirtschaftszweig nicht an den Rand gedrängt werden.
Weitere Artikel aus der Kategorie: