Hautpflege im Klimawandel
Was die Haut braucht, um Hitzewellen zu überstehen
Die Sommermonate sind längst nicht mehr nur die Zeit der sanften Bräune und lauen Abende. In einer Welt, in der Hitzerekorde zur neuen Normalität werden, muss sich das größte Organ des menschlichen Körpers völlig neuen Belastungsproben stellen. Rolf Stehr, Founder und Creative Director von Stehr Cosmetics, erklärt, wie die Hautpflege in Zeiten des Klimawandels angepasst werden sollte.
Foto: Rolf Stehr
Hitze stört das Gleichgewicht
Steigende Temperaturen bedeuten für die Haut vor allem eines: Stress. Wenn es draußen heißer wird, weiten sich die Gefäße und die Schweißproduktion läuft auf Hochtouren, was den Säureschutzmantel der Haut destabilisieren kann. Um den Feuchtigkeitsverlust durch das vermehrte Schwitzen auszugleichen, steigert der Körper die Talgproduktion. Das Ergebnis ist oft ein paradoxes Hautbild: glänzend an der Oberfläche, aber dehydriert in der Tiefe. „Pflegeprodukte sollten bei hohen Temperaturen deshalb auf leichte, wasserbasierte Texturen setzen, die Feuchtigkeit spenden, ohne die Haut zusätzlich zu beschweren. Gel-Cremes oder Seren mit Hyaluron oder Aloe vera eignen sich hierfür sehr gut. Prebiotische Produkte mit Inhaltsstoffen wie Niacinamid oder Ceramiden helfen zusätzlich dabei, die Hautflora wieder in Balance zu bringen“, rät Rolf Stehr.
Unbekannte Gefahr aus der Luft
Ein oft unterschätzter Faktor ist außerdem die steigende Ozonbelastung. Denn bei starkem Sonnenschein und hohen Temperaturen entsteht durch chemische Reaktionen vermehrt Ozon. Das aggressive Gas setzt freie Radikale in den Hautzellen frei, die das stützende Kollagen schädigen und für vorzeitige Hautalterung und Irritationen sorgen. „Pflegeprodukte mit Antioxidantien wie Vitamin C oder E helfen dabei, freie Radikale zu neutralisieren“, betont Rolf Stehr.
Niemals ohne Sonnenschutz
Laut Statistik erkranken in Deutschland bereits jedes Jahr über 300.000 Menschen an Hautkrebs – Tendenz steigend. Denn nicht nur die Strahlungsintensität selbst, sondern auch hohe Temperaturen spielen eine Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs: Sie schwächen die körpereigenen Reparaturmechanismen der Hautzellen. Durch den Hitzestress überleben geschädigte Zellen länger, anstatt vom Körper aussortiert zu werden, was das Krebsrisiko erhöht. Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass ein globaler Temperaturanstieg um nur 2 Grad Celsius die Hautkrebsrate bis zum Jahr 2050 um etwa 11 Prozent erhöhen könnte. „UV-Schutz ist nicht optional und sollte nicht nur im Sommer zum Einsatz kommen. Moderne Sonnenpflege wird mittlerweile immer komfortabler. Sogenannte Sun Protection Drops lassen sich zum Beispiel unkompliziert mit der eigenen Tagescreme oder Körperlotion vermischen und verleihen den Lieblingsprodukten auf diese Weise einen zusätzlichen Schutzfaktor“, erklärt Rolf Stehr.
Weitere Informationen unter www.rolfstehr.com
Stehr Cosmetics stellt Kosmetik- und Pflegeprodukte für die Anwendung auf der Haut her. 2008 brachte das Schweizer Unternehmen die ersten Artikel auf den Markt. In den folgenden Jahren entwickelte es sich zu einem renommierten Hersteller von hochwertiger Hautpflege. Mittlerweile bietet Stehr Cosmetics ein komplettes Behandlungssystem mit innovativen Produkten und Anwendungsabläufen an. Die naturnahen Formulierungen stehen für sichtbare Hautergebnisse und zeichnen sich durch ihre besondere Wirkstofftechnologie aus. Rolf Stehr ist Creative Director von Stehr Cosmetics und das Gesicht hinter der Marke. Als Kosmetiker, Visagist und Permanent-Make-up-Spezialist mit Renommee kennt er die Geheimnisse der Schönheit. Sein großes Know-how im Bereich der kosmetischen Forschung und Entwicklung machte ihn zudem zu einem der gefragtesten Consultants verschiedener namhafter Kosmetikkonzerne.
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