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Letzte Aktualisierung: 18.01.2021

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Handy beim Strandurlaub – aufgepasst mit Sand und Wasser

von Bernd Bauschmann

(07.01.2021) Dass man heutzutage auf einen Mitbürger ohne Mobiltelefon trifft, hat absoluten Seltenheitswert. Im Jahr 2019 nutzten rund 58 Millionen Deutsche ein Smartphone. In der Altersgruppe von 30 bis 39 Jahre besaßen/gebrauchten im gleichen Jahr 95,7 Prozent ein Smartphone.

Symbolfoto
Foto: Pixabay/TheHilaryClark
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Bei den 20- bis 29-Jährigen sind es 97,2 Prozent, bei den 14- bis 19-Jährigen 97,1 Prozent. Die meisten Menschen haben es immer in ihrer Nähe. Wenn sie es nicht gerade in der Hand halten, steckt es in der Hand- bzw. Jackentasche oder jederzeit greifbar auf dem Tisch.

Unvorstellbar: Verreisen ohne Smartphone
Im Reisegepäck stellt das Handy in der Regel eines der wichtigsten Utensilien dar. Zum einen möchten/müssen wir auch im Urlaub erreichbar sein, zum anderen schießt man heute Fotos nicht mehr mit der Kamera, sondern mit dem Smartphone. Wer seine Ferien am Strand verbringt, sollte jedoch gut auf sein Gerät aufpassen. Zu den größten Feinden zählen Sand und Wasser. Die große Auswahl an Schutzhüllen für alle Modelle hilft, das Handy vor den verschiedensten schädlichen Außeneinflüssen zu bewahren.

Handyhüllen und Display-Folien zum Schutz gegen Sand
Sand ist vor allem für das Display, die integrierte Kamera und die Anschlussbuchsen gefährlich. Er kann zu schlimmen Kratzern führen und das Smartphone nahezu unbrauchbar machen. Die Gefahr einer Beschädigung besteht nicht nur beim unvorsichtigen Ablegen am Strand. Allein, wenn sich in der Hosen- oder Badetasche Sand befindet und das Handy dort hineingesteckt wird, können Schrammen entstehen. Deshalb sollte man im Urlaub keinesfalls auf eine Schutzhülle oder zumindest auf eine extra dicke Display-Folie verzichten.

Was tun bei Beschädigungen durch Sand?
Gelangt Sand in eine Anschlussbuchse, kann man mit einem Kaltluft-Haartrockner vorsichtig versuchen, die Körner herauszubekommen. Klappt es nicht, sucht man bestenfalls einen Fachmann auf. Gleiches gilt, wenn das Display ausgetauscht werden soll – es sei denn, man verfügt über technisches Geschick und erledigt es selbst.

Wasserdichte Handytaschen
Auf dem Markt finden sich zudem für viele Smartphones Handytaschen, die das Eindringen von Wasser erfolgreich verhindern. In der Regel bleibt das Display weiter berührungsempfindlich, so dass selbst beim Schwimmen im Meer Fotos geschossen werden können. Für klare Bilder sorgt eine Antireflexlinse. Selbstverständlich bieten sie nicht nur Schutz vor einem Wasserschaden, sondern gleichfalls vor Kratzern und Stürzen.

Was tun, wenn das Handy ungeschützt im Wasser gelandet ist?
Fällt das Smartphone ins Meer, sollte es so schnell wie möglich wieder herausgefischt werden. Um einen Kurzschluss zu vermeiden, muss es aus- bzw. darf es nicht eingeschaltet werden. Im Anschluss entfernt man alle abnehmbaren Teile und nimmt Akku, SIM- sowie SD-Karten heraus. Danach kann mit einem sauberen Handtuch oder Küchenpapier alles Feuchte sanft trockengetupft werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass man das Wasser nicht weiter ins Innere des Geräts drückt. Schlussendlich benötigt das Smartphone eine Trockenzeit, bestenfalls an einem Platz, wo die Luft sowohl darunter als auch darüber zirkulieren kann. Experten empfehlen, es mindestens 48 Stunden trocken zu lassen.