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Letzte Aktualisierung: 15.10.2021

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Handtaschengeschichten - er ist wieder da, Charly Weller

von Helmut Poppe

(08.10.2021) Er ist wieder da! Zur Lesung am Sonntag, 10. Oktober um 18.00 Uhr im Museum Vorwerk in Ulrichstein - mit der Kurzgeschichte »Eine Handtasche von meinem Liebsten«.

Foto: Charly Weller (screenshot Facebook)
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Nach seiner Jugendzeit in Gießen und Wetzlar war Weller nach dem Abitur als Fotograf in Paris tätig. Während seines Jura-, Theologie- und Journalismus-Studiums an der FU Berlin konnte er erste Erfahrungen als Ko-Autor und Video-Kameramann der ZDF-Dokumentation Vier Wochen ohne Fernsehen sammeln (ausgezeichnet mit dem Adolf-Grimme-Preis 1975). Anfang der 1980er-Jahre war Weller als Regieassistent unter Peter Fleischmann tätig, danach folgten erste eigene Produktionen wie \"Wetzlar ist nicht Washington\" (Kleines Fernsehspiel, ZDF), Der Kinzler, ein Kurzfilm über das Wetzlarer Original „Hakim Rex Aquarillo“ und The Only Forgotten Take of Casablanca. Dieser Kurzfilm wurde 1983 mit dem Prix du Jury bei den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet.

Seinen Durchbruch hatte Charly Weller mit dem Drama Schlammbeißer (ausgezeichnet mit dem Max-Ophüls-Förderpreis 1991) und mit Doberstein, ein Fernsehfilm des ZDF (1993) mit Hannelore Elsner und André Hennicke. Danach folgten ca. 50 Inszenierungen u. a. für die Fernsehserien Ein Fall für zwei, Auf Achse, Im Namen des Gesetzes und Die Kommissarin (wiederum mit Hannelore Elsner). Daneben führte Weller weiterhin Low-Budget-Film-Projekte wie www.vermisst-auf-dem-oktoberfest.de durch und war bei diversen Theaterinszenierungen in Frankfurt und München beteiligt. Sein Romandebüt feierte er 2014 mit Eulenkopf, der 2015 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde. 2015 folgte der Roman Finsterloh.

 

Tickets sind erhältlich unter 06645 - 7267 oder per Email wie im Bild angegeben.