Gutes Licht kostet erstmal mehr – und genau darum geht es
Es gibt diesen Moment in jedem Bauprojekt, in dem beim Thema Beleuchtung gespart wird. „Lampe ist Lampe", heißt es dann. Stimmt halt nur leider nicht
Foto: Pixabay / Enrique
Wer schon mal in einem Raum gesessen hat, in dem das Licht müde und gräulich wirkt, kennt den Unterschied. Es geht nicht nur um Helligkeit. Es geht um Farbwiedergabe, um gleichmäßige Ausleuchtung, um Leuchten, die nach drei Jahren nicht heimlich dunkler werden.
Billig ist selten günstig
Klingt abgedroschen, ist aber im Lichtbereich besonders wahr. Eine Discounter-Leuchte kann nach kurzer Zeit anfangen zu flackern oder ihre Lichtfarbe leicht zu verschieben. Bei hochwertige LED Beleuchtung zahlt man oben drauf vor allem für Bauteile, die das eben nicht tun.
Rechnet man das auf die Lebensdauer um, dreht sich die Sache schnell. Die teurere Leuchte, die zehn Jahre durchhält, ist am Ende billiger als die günstige, die man zweimal tauscht.
Wo der Unterschied am stärksten auffällt
Besonders gut sieht man das bei gerichtetem Licht. Deckenstrahler zum Beispiel setzen Akzente, betonen Flächen, schaffen Tiefe im Raum. Wenn da die Qualität nicht stimmt, wirkt das Ergebnis schnell ungleichmäßig – ein Spot heller, der andere mit leichtem Farbstich.
Wer auf hochwertige Beleuchtungslösungen setzt, bekommt hier meist deutlich saubereres Licht. Gerade in Wohn- oder Verkaufsräumen, wo Atmosphäre zählt, macht das einen echten Unterschied.
Darauf kommt es am Ende an
Ehrlich gesagt: Man muss nicht überall das Teuerste kaufen. Aber bei Licht lohnt es sich, genauer hinzuschauen als bei vielen anderen Dingen im Raum. Es ist eines der wenigen Elemente, das man täglich, stundenlang, direkt wahrnimmt.
Ein guter Mittelweg: nicht am Material sparen, dafür eher bei der Anzahl realistisch bleiben. Lieber wenige gute Leuchten clever platziert als viele mittelmäßige, die den Raum überfluten. Das spart Strom und sieht obendrein besser aus.
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