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Letzte Aktualisierung: 20.01.2022

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Gut 50.000 Euro für zwei vereinseigene Sportanlagen

Gewinnung von erneuerbaren Energien und Energieeinsparung wird gefördert

von Ilse Romahn

(08.12.2021) Geld für Energieeinsparung auf Vereinssportanlagen in Frankfurt: Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat der diesjährigen Mittelvergabe von rund 50.000 Euro im Rahmen des „Förderprogramms zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Sportanlagen in Frankfurt am Main“ an zwei Sportvereine zugestimmt.

„Wir unterstützen die Frankfurter Sportvereine dabei, ihre Sportanlagen energetisch zu ertüchtigen“, erläutert Sportdezernent Mike Josef. „Auf vereinseigenen Sportanlagen sollen Ressourcen effizienter genutzt und zum Klimaschutz beigetragen werden. Ich freue mich sehr, dass wir nun wieder zwei wichtigen Frankfurter Sportvereine helfen können. Denn ohne diese Förderung wären sie nicht in der Lage, die Beleuchtungsanlagen auf moderne LED-Technik umzurüsten, die Heizungsanlage zu modernisieren oder ihre Fenster und Außentüren durch solche mit besseren Wärmedämmeigenschaften zu ersetzen.“
 
Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung vorausgesetzt, fließen für die Modernisierung der Heizungsanlage und die Umstellung auf Gasbrennwerttechnik beim Frankfurter Ruder- und Kanusportverein Sachsenhausen 1898 rund 9350 Euro und beim SV 66 Frankfurt knapp 7000 Euro. Außerdem erhält der SV 66 Frankfurt für die Umrüstung der Beleuchtungsanlage auf LED-Technik in den sportlich genutzten Räumen rund 12.000 Euro und für den Austausch von Fenstern und Außentüren rund 23.300 Euro.
 
Im Vorfeld wurden – wie in dem im November 2008 beschlossenen Förderprogramm vorgesehen – vom Landessportbund Hessen Energie-Beratungen für die vereinseigenen Sportstätten durchgeführt, um die dort sinnvollen Vorhaben zur Energieeinsparung beziehungsweise zur Gewinnung von erneuerbaren Energien zu ermitteln. Die 2021 eingereichten Anträge des Frankfurter Ruder- und Kanusportverein Sachsenhausen 1898 und des SV 66 Frankfurt wurden von der im Programm vorgesehenen Kommission, in der das Energiereferat, das Amt für Bau und Immobilien (Abteilung Energiemanagement) und das Sportamt der Stadt Frankfurt am Main sowie der Landessportbund Hessen vertreten sind, geprüft und zur Förderung empfohlen. (ffm)