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Großes Interesse an RuF!-Beteiligungswerkstatt im Badehaus

Auf großes Interesse stieß die Beteiligungswerkstatt zum Rad- und Fußverkehrskonzept „RuF!“ am Donnerstag, 26. März 2026, im Foyer des Badehauses. 40 Stühle waren für die Veranstaltung vorbereitet worden – aufgrund der hohen Nachfrage mussten kurzfristig zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt werden. Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, darunter viele passionierte Radfahrerinnen und Radfahrer, nutzten die Gelegenheit, sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen.

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Angeregte Diskussion bei den Workshops im Rahmen der Beteiligungswerkstatt.
Foto: Stadt Bad Soden

Bürgermeister Dr. Frank Blasch eröffnete die Veranstaltung und informierte über den aktuellen Stand der Entwicklung des RuF!-Konzepts, das seit Herbst 2025 erarbeitet wird. Dabei ging er auch auf die sich wandelnden Mobilitätsbedingungen ein: „Bad Soden am Taunus ist aufgrund seiner Topographie nicht überall ideal für den Radverkehr geeignet. Doch insbesondere durch die zunehmende Verbreitung von E-Bikes ergeben sich neue Möglichkeiten, die wir mit dem RuF!-Konzept gezielt aufgreifen wollen.“

Radverkehrsnetz

Im Anschluss stellte das beauftragte Planungsbüro die bisherigen Ergebnisse und Zielsetzungen vor. Dabei wurde deutlich, dass es sich beim Ausbau des Rad- und Fußverkehrswegenetzes um einen bundesweiten Trend handelt, der sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Ziel ist es, ein durchgängiges und alltagstaugliches Radverkehrsnetz zu schaffen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau von Radwegen, die – wo möglich – getrennte Führung von Rad- und Autoverkehr, Schutzstreifen sowie ausreichend Abstellmöglichkeiten, auch für hochwertige Fahrräder.

Auch den Fußverkehr berücksichtigen

Neben dem Radverkehr spielt auch der Fußverkehr eine zentrale Rolle im Konzept. Hier stehen insbesondere sichere Querungsmöglichkeiten, Barrierefreiheit sowie attraktive und direkte Wegeverbindungen im Fokus. Oberste Ziele sind dabei stets die Verkehrssicherheit – sowohl in objektiver als auch in subjektiver Hinsicht – sowie eine insgesamt höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Grüne Punkte für gute Vorschläge

Im praktischen Teil der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen: In zwei Workshops, aufgeteilt nach Nord- und Südbereich des Stadtgebiets, wurden konkrete Maßnahmenvorschläge vorgestellt, diskutiert und bewertet. Mithilfe von grünen und roten Punkten konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Zustimmung oder Ablehnung zu einzelnen Vorschlägen sichtbar machen.

Zweite Online-Beteiligung

Die im Rahmen der Werkstatt gesammelten Hinweise und Bewertungen werden nun ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein. Eine weitere Beteiligungsmöglichkeit folgt nach Ostern: Vom 7. April 2026 bis zum 10. Mai 2026 wird eine erneute Online-Beteiligung angeboten, bei der sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einbringen können.