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Großer Andrang bei der Anmeldung in Kriftel

Achtung: Flüchtlinge aus der Ukraine müssen sich einen Termin geben lassen!

Knapp 60 Flüchtlinge waren am Donnerstagmorgen bereits in Kriftel registriert. „Täglich werden es mehr“, weiß Katrin Scheurich, Leiterin des Bürgerservice. Bisher sind sie bei Freunden oder Verwandten untergekommen.

Wichtig ist, dass sich die Flüchtlinge in der Krifteler Verwaltung registrieren lassen. „Diese Daten müssen an die Ausländerbehörde des Kreises weitergeleitet werden“, so Scheurich. „Oft kommen die Flüchtlinge aber spontan zum Rathaus ohne Termin, oder freitagsvormittags, wo der Bürgerservice ohne Termin geöffnet ist. Diese Möglichkeit sollte aber nur für Anliegen genutzt werden, die schnell erledigt sind, wie zum Beispiel das Abholen von Ausweisen und Pässen.“ Da es sich bei der Anmeldung aber um einen zeitintensiven Vorgang handelt, zu dem viele Unterlagen mitgebracht werden müssen, kommt es automatisch zu langen Wartezeiten. Zum Teil sind die Mitarbeiter durch die Abarbeitung der Terminanliegen nicht verfügbar.

„Daher haben wir eine neue Regelung eingeführt“, so Fachbereichsleiter Pasquale Fiore. Ab sofort kann man sich bei ihm zu den üblichen Sprechzeiten unter der Nummer 06192-4004-45 einen Termin für die Anmeldung geben lassen. Das reguläre Online-Terminportal ist für diese Termine nicht ausgelegt!

„Ich kann dann im Vorgespräch bereits darauf hinweisen, welche Unterlagen mitgebracht werden müssen, damit die Anmeldung schnell und unkompliziert verläuft und man keine weiteren Termine benötigt“, so Fiore. In der Regel werden die Ausweise/Pässe benötigt, wenn Kinder keine haben ihre Geburtsurkunde, die Wohnungsgeberbestätigung, eine ukrainische Telefon-/Handynummer und die Auflistung der Geburtsorte. „Wenn möglich, sollte eine Person mitkommen, die übersetzen kann“, darauf weist Katrin Scheurich hin. Übersetzer können auch bei der Gemeinde „angefordert“ werden.