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Letzte Aktualisierung: 23.07.2021

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Große Unterschiede bei den Frankfurter Wahlkreisen

von Ilse Romahn

(19.07.2021) Stadtrat Jan Schneider stellt zur Bundestagswahl ‚frankfurt statistik aktuell‘ mit Eckdaten vor.

Die Größenunterschiede bei den Frankfurter Bundestagswahlkreisen sind enorm: Der „kleine“ im Westen nimmt ein Drittel des Stadtgebiets ein, der „große“ im Osten und Süden zwei Drittel. Auch in vielen anderen statistischen Kennzahlen unterscheiden sich die Bundestagswahlkreise 182 und 183. Eines haben sie wegen der gesetzlichen Vorgaben aber gemein: Sie beheimaten jeweils rund die Hälfte der potenziell wahlberechtigten Frankfurterinnen und Frankfurter. Rund zehn Wochen vor der Wahl am 26. September hat das Bürgeramt, Statistik und Wahlen statistische Porträts der beiden Wahlkreise veröffentlicht.

„Eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Wahlberechtigten in den Wahlkreisen ist die Grundlage dafür, dass die Erststimmen der Wählerinnen und Wähler gleich gewichtet sind“, erläutert Stadtrat Jan Schneider, der für Statistik und Wahlen zuständige Dezernent. In der Struktur der Wahlbevölkerung, also der Personen mit einem deutschen Pass und im Alter von mindestens 18 Jahren, gibt es Unterschiede zwischen den beiden Wahlkreisen. Im westlichen sind die Altersjahrgänge zwischen 18 und 34 (30,4 Prozent) stärker vertreten als in seinem Pendant (27,5 Prozent). Dagegen liegt im Wahlkreis 183 der Schwerpunkt bei den 35- bis 69-Jährigen. Die Altersgruppe der 70-Jährigen und Älteren ist in beiden Gebieten anteilig gleich stark. Betrachtet man die Bevölkerung insgesamt, so ist der Wahlkreis 182 mit 44,4 Einwohnerinnen bzw. Einwohnern je Hektar deutlich dichter besiedelt als der Wahlkreis 183 mit 23,4.

„Neben den genannten Fakten finden sich in den beiden neuen Ausgaben der frankfurt statistik aktuell weitere interessante Informationen, die zur Vorbereitung und Einordnung der Bundestagswahl in Frankfurt hilfreich sind“, sagt Schneider.

Die Ausganen 10 und 11/2021 von „frankfurt statistik aktuell“ stehen unter http://www.frankfurt.de/statistik_aktuell als kostenloses PDF-Download zur Verfügung. (ffm)