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Letzte Aktualisierung: 27.11.2020

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Grüne Soße Gala 2020 unlimited – ein erfolgreiches Livestreamkonzept

von Ilse Romahn

(19.10.2020) Mit großem Erfolg ging die Grüne-Soße-Gala über die Bühne. Doch nicht nur die geladenen Gäste im Frischezentrum waren begeistert, das Konzept des getrennten Feierns und gemeinsamen Erlebens übertrug sich auch auf die Fans der Grünen Soße in den Restaurants und vor den heimischen Fernsehern, Laptops und Handys.

Erfolgreiche Grüne-Soße-Gala
Foto: Tim Wegner
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Wie kann in Zeiten von Corona ein Gemeinschaftserlebnis für viele geschaffen werden? So lautete die Herausforderung. Dezentral statt Zelt auf dem Roßmarkt, Miteinander statt Wettbewerb – innerhalb weniger Wochen haben die Veranstalter Maja Wolff und Torsten Müller aus dem sonst 8-tägigen Grüne Soße Festival eine fulminante Abendshow auf die Beine gestellt.

In 30 Gaststätten und Restaurants in Frankfurt aber auch in Darmstadt, der Wetterau und dem Taunus hat der Livestream mehr als 1.000 Zuschauer erreicht. Über den Livestream haben zu Hause noch einmal ca. 4.500 Zuschauer die Gala live verfolgt. Auch hier war die Reichweite nicht allein auf das Rhein-Main Gebiet beschränkt. Es haben uns Reaktionen aus ganz Deutschland, aber auch aus Vancouver, Lissabon, Bozen und New York erreicht. Durch die Übertragung im Internet waren die Möglichkeiten wirklich unbegrenzt.

Wer dachte, ihn erwartet eine abgefilmte Show aus dem Frischezentrum, der irrte gewaltig. Liveauftritte und Außenschalten wechselten sich in rasantem Tempo ab und sorgten für beste Samstagabendunterhaltung. Dass die Außenwette am Börsenplatz nicht gewonnen wurde, tat der Begeisterung keinen Abbruch. „Das hatte Fernsehformat“ so der Kommentar mehrerer Zuschauer per Email, die am heimischen Fernseher die Gala verfolgt haben. Insbesondere die Reaktionen der Zuschauer, die von Zuhause aus geschaut haben, spiegeln wider, was mit dem Konzept erreicht werden sollte. Alle hatten Spaß und haben sich als Teil eines großen Ganzen gesehen.

Auch in der Gastronomie ist die Veranstaltung auf große Resonanz gestoßen. In zahlreichen Locations kam nicht nur das so genannte Stammpublikum, sondern auch viele neue Gäste. So konnten die Gastronomen das Event auch als Werbung in eigener Sache nutzen.

„Unser Konzept ist wunderbar aufgegangen", sagt Veranstalterin Maja Wolff. „Es haben uns viele begeisterte Reaktionen von Zuschauern und Gastronomen erreicht. Das hat für viele Mühen entlohnt.“ Veranstalter Torsten Müller sieht in dem dezentralen Konzept Möglichkeiten für andere Veranstaltungen, deren Durchführung aufgrund der Pandemie immer noch auf der Kippe steht. „Wir wollten mit unserem Konzept nicht nur das Festival retten, sondern auch zeigen, welche Wege man trotz Corona-Auflagen gehen kann.“