Girls'Day bei der Stadt: Die Welt des Bauens und der IT
Foto: Stadt Frankfurt
„In vielen technischen Berufen sind Frauen immer noch unterrepräsentiert“, sagte er. „Dabei gibt es gerade in der Stadtverwaltung Chancen für Ingenieurinnen oder IT-Fachkräfte.“
Im Amt für Bau und Immobilien (ABI) konnten die Schülerinnen unter anderem in den Arbeitsalltag des Projekt- und Objektmanagements schnuppern. Besonders angetan waren sie vom Besuch im Frankfurter Zoo. Eine Gruppe von Mädchen besichtigte die Quarantäne-Station mit den dazugehörigen technischen Anlagen und durfte einen Blick auf die neue Pinguin-Anlage werfen, die unter der Projektleitung des ABI entsteht und im Mai eröffnet wird. Dort wurden die Teilnehmerinnen von Baudezernent Schneider begrüßt.
Rund um den Römer hatte eine andere Gruppe von Mädchen die Möglichkeit, auf die interessante Baugeschichte des Frankfurter Doms zu blicken und die Ostzeile des Römerbergs zu besichtigten, die derzeit saniert wird. Außerdem erhielten die Schülerinnen einen Einblick in den Tagesablauf einer Pförtnerin im Rathaus. Weitere Teilnehmerinnen des Mädchen-Zukunftstags befassten sich mit Kitas und Schulen, die einen wesentlichen Anteil der städtischen Immobilien ausmachen. Sie erfuhren Näheres über aktuelle Baumaßnahmen, Bauformen und ökologisches Bauen. Nach einem spannenden Tag freute sich auch Amtsleiter Michael Simon, dass sich die Schülerinnen für die vielfältigen Aufgabenbereiche des ABI begeistern konnten.
Im Amt für Informations- und Kommunikationstechnik wurden die Teilnehmerinnen des Girls’ Day von Jan Schneider begrüßt und von Amtsleiterin Sandra Rösner in das Tagesprogramm eingeführt. Sie besuchten den IT-Leitstand und das Rechenzentrum. Im Service Center wurde eine Fehlermeldung simuliert und die Mädchen konnten sich in der Problembehebung üben. Später standen die Themen Computerhardware und Netzwerktechnik sowie ein Einblick in die Welt der Kabel auf dem Programm. Da gab es für die Mädchen auch etwas zum Schrauben und Montieren. Am Nachmittag wurden die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stadt Frankfurt am Main und die digitale Telefontechnologie vorgestellt.
„Mädchen und Jungen sollen durch den bundesweiten Aktionstag motiviert werden, Rollenklischees in der Berufswahl zu hinterfragen und auszuprobieren, ob ihnen nicht auch eher untypisch erscheinende Berufe liegen“, sagte Schneider. „Es freut mich, dass das Angebot in den beiden technisch orientierten Ämtern meines Dezernats auf so großes Interesse gestoßen ist.“ (ffm)
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