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Gesundheit in der Stadt der Vielfalt

Engagierte Akteurinnen und Akteure zusammenbringen, um voneinander zu lernen, gute Praxis sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen für mehr gesundheitliche Chancengerechtigkeit zu entwickeln – dafür steht die Stadtgesundheitskonferenz, zu der das „GUT GEHT’S“-Team des Gesundheitsamts Frankfurt am Main zum siebten Mal einlädt. 

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Das „GUT GEHT’S“-Team Petra Thermann, Dr. Jennifer Engler und Elena Schuldes
Foto: Gesundheitsamt Frankfurt am Main

Dieses Jahr findet sie am Mittwoch, 28. Oktober, von 9 bis 16 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt statt. Unter dem Motto „Gesundheit in der Stadt der Vielfalt“ widmet sich die Konferenz der Frage, wie Gesundheitsförderung in Frankfurt interkulturell, diskriminierungssensibel, sprachlich zugänglich und damit integrativ gestaltet werden kann.

Frankfurt ist eine Stadt der Vielfalt. Damit alle Menschen in Frankfurt, unabhängig von Herkunft, Sprachkenntnissen und Lebenslage, gesund leben können, müssen ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten berücksichtigt werden. Dazu gehören sowohl eine gesundheitsfördernde Umgebung als auch ein gleichberechtigter Zugang zu Gesundheitsversorgung und verständliche Gesundheitsinformationen. „Die Vielfalt der Stadtgesellschaft muss sich auch in Angeboten der Gesundheitsförderung widerspiegeln, die alle Menschen erreichen und niemanden ausschließen“, sagt Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit. „Wie das gelingen kann, wollen wir bei der Stadtgesundheitskonferenz diskutieren“, sagt Prof. Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt, und lädt alle Frankfurter gesundheitsbezogenen Akteurinnen und Akteure zum Austausch ein: „Die Konferenz hat sich als wichtige Plattform des Austauschs und der Vernetzung etabliert. Jedes Jahr bringen die vielfältigen Perspektiven der Teilnehmer neue Impulse für die Gesundheitsförderung in Frankfurt hervor. Ich freue mich darauf, den Dialog auch in diesem Jahr fortzusetzen.“

Neben einem Fachvortrag erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diverse Praxisbeispiele, Austausch und Anregungen für das eigene professionelle Handeln. Das „GUT GEHT’S“-Team Dr. Jennifer Engler, Claudia Kreuzig, Elena Schuldes und Petra Thermann möchte gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren, wie integrativ Frankfurt im Kontext von Gesundheit ist und der Frage nachgehen, wie Projekte der interkulturellen Gesundheitsbildung, Antidiskriminierung und Sprachmittlung helfen können, Gesundheitschancen für alle Menschen in der Stadt zu verbessern. Gemeinsam soll eine Bestandsaufnahme entstehen, Beispiele guter Praxis hervorgehoben und Handlungsbedarfe identifiziert werden.

Erstmals Anschubfinanzierung für Mikroprojekte
Eine Besonderheit der diesjährigen Konferenz: Erstmals stellt das Gesundheitsamt in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse eine Anschubförderung für ausgewählte Mikroprojekte der Gesundheitsförderung, die einen thematischen Bezug zur Stadtgesundheitskonferenz haben, bereit. Gefördert werden niedrigschwellige Projektideen, die einen Beitrag zu mehr gesundheitlicher Chancengleichheit und Gesundheitsförderung im Kontext der Vielfalt der Stadtgesellschaft leisten. Die Förderung soll dazu beitragen, Ideen aus der Konferenz zeitnah in die Praxis zu überführen.

Die Stadtgesundheitskonferenz richtet sich an städtische und kommunale Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Soziales, Familie, Sport, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung sowie an weitere Institutionen, Vereine und Verbände aus Frankfurt.

Die Anmeldung ist bis Freitag, 16. Oktober möglich. (ffm)