Gesunde Lebensweise senkt das Krebsrisiko
Patientenvertreter sagt, was dabei zu beachten ist
Foto: Interessenvertretung für Patienten und Versicherte
Pfeiffer bezieht sich dabei auf das Magazin 2/2023 der Deutschen Krebshilfe, die auch Gerd Nettekoven, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krebshilfe mit den Worten zitiert: "Dieser Entwicklung muss man entgegentreten und alles dafür tun, dass Krebs garnicht erst entsteht." Prävention und Früherkennung spielten dabei eine Schlüsselrolle.
Das sieht auch Manfred Pfeiffer so und betont: "Rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen sind durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar. Dazu zählen insbesondere Nichtrauchen, wenig oder kein Alkohol, ein normales Körpergewicht und viel Bewegung. Ebenfalls wichtig ist ein angemessener Schutz vor der Sonne beim Aufenthalt im Freien."
Auch Früherkennung berge erhebliches Potenzial. Je früher eine Erkrankung erkannt werdd, desto besser seien in den meisten Fällen die Heilungschancen. Untersuchungen wie die Mammographie, die Darmspiegelung und das Hautkrebs-Screening zählten zur gesetzlich angebotenen Krebsfrüherkennung.Pfeiffer: "Gerade diese Untersuchungen richten sich an Krebsarten mit hohen Fallzahlen. Primärprävention und Früherkennung zusammengenommen können die Krebssterblichkeit um bis zu 75 Prozent senken."
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