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Gesunde Lebensweise senkt das Krebsrisiko

Patientenvertreter sagt, was dabei zu beachten ist

Mit einer gesunden Lebensweise könnten die Menschen das eigene Krebsrisiko deutlich senken. Der Vorsitzende der Interessenvertretung Patienten-&-Versicherte (IVPV), Bundesverband für Gesundheit-&-Soziales, Manfred Pfeiffer weist im neuen Infoblatt der Patientenvertreter "Aufgepasst und Hergehört" darauf hin: „Bereits heute warnen Experten, dass die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland bis zum Ende dieses Jahrzehnts um fast 20 Prozent auf schätzungsweise 600.000 Fälle pro Jahr steigen wird.“
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Auf die große Bedeutung der Prävention und Früherkennung von Krebs weist der Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten und Versicherte Manfred Pfeiffer im neuen Infoblatt hin.
Foto: Interessenvertretung für Patienten und Versicherte

Pfeiffer bezieht sich dabei auf das Magazin 2/2023 der Deutschen Krebshilfe, die auch Gerd Nettekoven, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Krebshilfe mit den Worten zitiert: "Dieser Entwicklung muss man entgegentreten und alles dafür tun, dass Krebs garnicht erst entsteht." Prävention und Früherkennung spielten dabei eine Schlüsselrolle.

Das sieht auch Manfred Pfeiffer so und betont: "Rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen sind durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar. Dazu zählen insbesondere Nichtrauchen, wenig oder kein Alkohol, ein normales Körpergewicht und viel Bewegung. Ebenfalls wichtig ist ein angemessener Schutz vor der Sonne beim Aufenthalt im Freien."

Auch Früherkennung berge erhebliches Potenzial. Je früher eine Erkrankung erkannt werdd, desto besser seien in den meisten Fällen die Heilungschancen. Untersuchungen wie die Mammographie, die Darmspiegelung und das Hautkrebs-Screening zählten zur gesetzlich angebotenen Krebsfrüherkennung.Pfeiffer: "Gerade diese Untersuchungen richten sich an Krebsarten mit hohen Fallzahlen. Primärprävention und Früherkennung zusammengenommen können die Krebssterblichkeit um bis zu 75 Prozent senken."