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Gesund essen trotz Zeitmangel und Stress

„Pizza oder Salat?“ diese Frage stellt sich in der heutigen, schnelllebigen und hybriden Arbeitswelt häufig. Viele Arbeitnehmer greifen aus Zeitmangel zu ungesunden Fertigprodukten oder Fast Food, was zu einem Anstieg ernährungsbedingter Krankheiten führt.

t3n – das Magazin für digitales Business – zeigt in Ausgabe 75, dass die richtige Ernährung jedoch ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils ist, die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz steigert und vom Arbeitgeber unterstützt werden kann.

Eine Studie der Techniker Krankenkasse belegt: 43 Prozent der Befragten fehlt die Ruhe, sich gesund zu ernähren. Laut Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes verkürzen zudem fast 50 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice ihre Mittagspause. Die Folgen können gravierend sein: Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes nehmen seit Jahren weltweit zu. Trotz eines vollen Terminkalenders lässt sich eine gesunde Ernährung dennoch umsetzen, zum Beispiel mit Kochboxen, Trinknahrung oder einer fett- und zuckerarmen sowie vitaminreichen Kost.

Das Bedürfnis, durch die richtige Ernährung das Beste aus sich und seinem Körper herauszuholen, teilen viele Menschen. Ihr Ziel: mehr geistige Leistungsfähigkeit zu erreichen oder mehr Muskeln aufzubauen. „Doch trotz des wachsenden Interesses an gesunder Ernährung raten Experten von überteuerten DNA-Tests, Angeboten wie der Abnehmspritze und oft überdosierten Nahrungsergänzungsmitteln ab", schreibt t3n-Autorin Katja Scherer und empfiehlt, den Fokus auf eine individuell angepasste Ernährung zu legen. Bessere Zeiteinteilung und die Beachtung der eigenen Grundbedürfnisse würden zusätzlich helfen.

Eine gesunde Ernährung im Arbeitsalltag hängt auch von den Angeboten des Arbeitgebers ab. Eine gesunde Betriebsgastronomie kann zur Steigerung der Produktivität beitragen, als Zeichen der Wertschätzung dienen und den sozialen Austausch und das Teambuilding fördern. Existiert keine Kantine, könnten einladende Aufenthaltsräume oder Lunch-Pakete dazu beitragen. „Unternehmen sollten die Verpflegung als Teil ihres Gesundheitsmanagements und als Spiegel ihrer Unternehmenskultur verstehen”, meint Scherer.