Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Magistrat beschließt Zuschuss zum 3. Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt
"Unsere internationale und weltoffene Stadt bietet den geeigneten Rahmen, um Menschen zusammen zu führen und mit ihnen über aktuelle Themen offen zu diskutieren. Der Dialog wird immer bedeutender, um in einer sich schnell wandelnden Welt den Blick zu weiten und das Herz zu öffnen. Der ökumenische Kirchentag spricht viele Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Religionen an. Die Stadt Frankfurt am Main sieht es daher als ihre Pflicht an, den offenen Dialog und die Stärkung des Zusammenhaltes unserer Gesellschaft zu unterstützen und zu fördern“, sagt Bürgermeister und Kirchendezernent Becker.
Im Entwurf des Haushaltes 2018 ist aktuell ein Zuschuss für den Kirchentag 2021 in Höhe von drei Millionen Euro veranschlagt ist. Aufgrund der Entscheidung, einen Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt stattfinden zu lassen, wurde die Zuschusshöhe angepasst.
Der letzte Ökumenische Kirchentag fand 2010 in München statt, zuvor gab es 2003 den ersten Ökumenischen Kirchentag in der Bundeshauptstadt Berlin. In der Mitte Deutschlands gelegen, bietet Frankfurt nach Berlin und München ideale Voraussetzungen für die Austragung für die 200.000 zu erwartenden Die Stadt Frankfurt ist bereits vier Mal (1956, 1975, 1987 und 2001) Gastgeber des Evangelischen Kirchentages gewesen. Über 100.000 Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Religionen und Herkunft kamen zu diesen Anlässen zusammen. Der Kirchentag setzt Themen und ermuntert zum Austausch. Neben dem Glauben steht ein offener Dialog im Mittelpunkt.
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